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Montag, Januar 30, 2006

Wikipolizei: Das hässliche Gesicht der Wikipedia

Wikipedia ist keine Demokratie. Wie aber soll dann das Administrationsregime von Wikipedia genannt werden? Es ist die alte Frage, die immer wieder neu zur Diskussion steht: Wer kontrolliert die Kontrolleure? Ein Ex-Polizist der Wikipedia packt aus.

(Von Don Wikidonso)

Demokratie löst die Frage, indem sie die Gemeinschaft als Souverän einsetzt, der in Wahlen und Abstimmungen die Macht delegiert und diese Macht turnusgemäß wieder neu verteilt. Alle Machtausübung hat sich dem Willen des Souveräns unterzuordnen, nur in seinem Namen ist sie legitimiert. Ein weiteres Kontrollelement ist die Gewaltenteilung. Alles administrative Handeln muss nach Gesetzmäßigkeiten geschehen, es muss vorhersehbar, berechenbar und am Maßstab des Gesetzes überprüfbar sein.

Der Gesetzgeber darf nicht gleichzeitig der administrative Anwender der Gesetze sein. Die Rechtsprechung unterliegt einer unabhängigen Instanz, die von den anderen Gewalten geschieden ist. Jede Institution muss sich gesondert verantworten, und jeder Einzelne ist in ihr für seine klar eingegrenzten Zuständigkeiten zur Verantwortung zu ziehen. Diese Machtbalance wird in mehr oder weniger vollkommener Art in allen Gemeinwesen ausgeübt. Wie sachgerechtes Verwaltungshandeln praktiziert wird, ist damit im Einzelnen noch nicht gesagt. Wie sehen also die Methoden administrativen Handelns aus?

Überwachen und Strafen

Wikipedia ist eine Einrichtung, deren Überwachungsmöglichkeiten orwellsche Ausmaße haben. "Big brother is watching you!". Kein Edit unterhalb der Programmiererzuständigkeiten bleibt unbeobachtbar. Jeder Edit ist prinzipiell revidierbar.

Die Sonderstellung der Administratoren beruht im Wesentlichen auf das Privileg der Artikellöschung und auf der Blockadefunktion, Wikipedia-Seiten einzufrieren und einzelne Editoren auszusperren. Die Administratoren nehmen mit ihren Lösch- und Sperraktionen direkten Einfluss auf die Inhalte von Wikipedia; was in Wikipedia steht oder nicht stehen darf, ist Ausfluss ihrer Lösch- und Sperrentscheidung. Gleichzeitig üben sie eine Straffunktion aus, indem sie, unabhängig der funktionalen Sachgestaltung der Wikipediainhalte, vermeintliches oder tatsächliches Fehlverhalten mit Benutzersperrungen bzw. Namenssperrungen belegen.

Methoden der Herrschaftsausübung

Die Administratoren sprechen eine Sprache der Macht, die speziell auf ihre Machtausübung zugeschnitten ist. Diese Sprache bedient sich einer besonderen Begriffsbildung und eines besonderen Argumentationszusammenhangs.

Eine der Hauptthesen der Administration ist die Behauptung: "Wikipedia ist eine Meritokratie". Demokratie ist nicht möglich. Der dahinter stehende Anspruch ist diktatorisch. Weil die Benutzergemeinschaft ihre Kontrollfunktion nicht wahrnehmen kann, bleibt jede Berufung auf sie unverbindlich. Verpflichtet ist man einer ‚höheren Idee' im Sinne einer moralischen Intuition bzw. den eigenen "inneren Werten". Die Herrschaftslegitimation leitet sich aus einer nicht weiter hinterfragten Höherwertigkeit des Administrators gegenüber den anderen Editoren ab; der Administrator hat sich seine Höherwertigkeit durch überlegenes Handeln innerhalb der Wikipedia verdient. Die Macht legitimiert sich damit in einer Art Circulus vitiosus. Mittels seiner besonderen Machtfunktionen propagiert der Administrator seine Höherwertigkeit, und mit seiner Höherwertigkeit legitimiert er seine besonderen Machtfunktionen. Dass dieses System keine Kritik verträgt, wird nachfolgend noch aufzuzeigen sein.

In welcher Weise ist die besondere Kompetenz des Administrators mit einer besonderen Verantwortung gekoppelt? Die Antwort auf diese Frage ist die Behauptung, dass die Sonderrolle des Administrators mit keiner besonderen Verpflichtung verbunden ist. Der Freizeitherrscher sucht sich seine Aufgaben selber - unabhängig einer äußeren Funktionszuweisung, und er nimmt seine Rolle selektiv immer nur dann wahr, wenn er aus persönlichem Antrieb dazu Lust hat. Gleich einem mittelalterlichen Fürsten verteilt er seine Gunst und Ungunst gegenüber den anderen einfachen Editoren innerhalb seines virtuellen Herrschaftsgebiets, und dies geschieht abhängig von ihren Demutsbezeugungen und ihrem Unterwerfungsverhalten. Der Administrator wird zum Patron über seine Gefolgschaft.

Sowohl die Art der Eingriffe, als auch deren selektive Anwendung unterliegen keiner kodifizierten Regel. Die Formel dieses Willkürregimes lautet: "Sei mutig! Halte dich an keine Regeln!" Sie selbst hingegen erweisen sich als fleißige Gesetzgeber, und die Überwachung ihrer Normen wird gegenüber den einfachen Editoren mit einer pseudomoralischen Unerbittlichkeit sanktioniert, die sogar aus einer bloßen, eher unbestimmten Etikette (Wikiquette) einen sanktionierbaren Straftatbestand konstruiert.

Eine der Kernthesen der Administration im Rahmen ihrer Herrschaftsausübung ist der Anspruch, die Administration sei nicht nur für Entscheidungen über Sachinhalte zuständig, sondern habe auch noch die Kompetenz, für ‚gute Stimmung’ zu sorgen und dem gemäß für eine sanktionierbare "Sprachregelung" zu sorgen. Die kernigen Ausdrücke hierfür lauten: "Bitte nicht stören! Keine persönlichen Angriffe!" Die allgemeine Beruhigung der Diskussionsszene erfolgt mit einem administrativen Argumentations- und Ausdrucksverbot. Wer welche Ausdrücke und Argumente verwenden darf, bestimmt der Administrator nach Maßgabe seines Harmoniebedürfnisses.

Wie werden Störer dingfest gemacht?

Wikipedia ist ein offenes System. Jeder kann mitmachen. Anonyme Störer, die ihre Aufgabe darin sehen, sinnentstellte Inhalte zu verbreiten, sind nicht greifbar zu machen. Sie kommen und gehen und wechseln beliebig ihre IP-Nummern. Es bleibt nur übrig, ihre Inhalte gleich einem sich stets erneuernden Schmutzbelag zu beseitigen und damit gleich einem Sisyphus der Wikipedia-Entropie beständig entgegen zu wirken. So betrachtet, bleibt die eigentliche Jagd als Polizeiaufgabe notorisch fruchtlos. Der Schaden für die Schädiger bleibt läppisch, sie müssen sich nach jeder Sperrung unter einer anderen IP-Nummer ins Internet neu einwählen.

Greifbar bleiben nur jene, die sich eine Identität als Benutzer geben und ein mit ihrem Namen verbundenes Anliegen haben. Dieses Anliegen dürfte mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit das Schreiben von Wikipedia-Artikeln oder von Beiträgen zur Organisationsstruktur sein. Angemeldete Benutzer wollen, falls sie nicht eigentlich Administratoren werden wollen, Autoren sein und sie wollen, dass ihre aufgeschriebenen Inhalte mit ihrem Namen verbunden bleiben. Die Selbstbestätigung gewissermaßen als eine abgespeckte Form des Urheberrechts.

Das Hauptbetätigungsfeld der Wiki-Polizei ist demnach das Dingfestmachen von namentlichen Artikelschreibern, um sie zu disziplinieren, ihr namentliches Artikelschreiben zu unterbinden oder sie mit gänzlichem Namensentzug zu bestrafen. Ins besondere aber gilt dies für die Schreiber, die ihren Namen mit der Verbreitung kritischer Inhalte zur Wikipedia-Administration verbinden. Dingfestmachen wird mit Personifikation deckungsgleich.

Spätestens an diesem Punkt schlägt jede inhaltliche Auseinandersetzung um in Wikipedia-Politik. Bekämpft wird nicht mehr der verfehlte Inhalt, die falsche Aussage, das konkret belegbare Fehlverhalten, bekämpft wird nunmehr der "Feind", die feindliche Person.

Strafe bedeutet Personifizierung des Bösen, um es auszuschließen (ignoriere den Troll). Die Sperr- und Löschprotokolle geben ein beredtes Bild über die Identifizierung des Feindes. Belegt wird nicht das konkrete Fehlverhalten, etwa durch eine objektive Sachverhaltsschilderung eines unzulässigen Edits, der als solcher sanktioniert wird, sondern der Feind wird nur noch benannt: "Troll, Vandale, Klon, Pseudodemokratietroll, Beleidiger" usw., so als wäre durch eine derartige begriffliche Benennung schon irgendetwas argumentativ bewiesen, außer, als dass es sich um eine Identifizierung des ‚Feindes’ handelt, dem man die Gemeinschaftsfähigkeit aberkennt. Die beliebteste Formel der Feinderkennung lautet: eindeutig missbräuchlicher Mehrfachaccount und bestraft wird hier nicht etwa ein eindeutig unkorrekter Edit, der von einem Benutzer wieder eingestellt wurde, nachdem dieser eben für diesen gesperrt wurde, sondern sanktioniert wird die Tatsache, dass jemand aufgrund beliebiger kritischer Inhalte der "Feind sein könnte".

Am Ende wird das "Strafen auf Verdacht" zur hässlichen Norm und die vorrationale, mittelalterliche Wikipedia-Astrologie, die wilde Spekulation, wer welche Sprachwendung bevorzugt, wessen Inhalte typisch sind, wessen IP-Nummer eine häufige Ähnlichkeit mit der eines verstoßenen Benutzers aufweist, treibt seltsame Blüten. Das einstmals offene System wird zum Willkürregime gewendet, die Abschaffung der Offenheit daselbst gefordert, denn eine funktionierende Diktatur bedarf einer geschlossenen Gesellschaft und der Abschottung gegen Einflüsse von außen.

Nun ist nicht jeder Administrator und nicht jeder Lakai eines Administrators ein Wikipedia-Astrologe. Eine falsche, demokratiefeindliche Machtstruktur bringt jedoch immer die falschen Leute nach oben. Die falsch Angepassten und Feiglinge werden zur Norm, Innovation und Kritik werden verpönt. Das Wegschauen wird zur Tugend, und die argumentative, hochwertige Auseinandersetzung wird zur Seltenheit. So wird aus Kulturlosigkeit und dissozialem Unverstand ein System öffentlichen Mobbings, das den kultivierten Akademikern und Bildungsbeflissenen das erfolgreiche und vergnügliche Schreiben an Enzyklopädie-Inhalten versauert und Wikipedia ungenießbar macht.

Links

27 Comments:

  • Verfolge mal die Tron-Timeline und wie das alles bei diesen selbsternannten Wikipolizisten gelaufen ist:

    1) Da taucht der volle Name zuerst am 25. Juni auf, wird erst am 27. Juli von Chedigit gekürzt, das wird am selben Tag von C. Löser zu eigen gemacht, bleibt zwei Monate stehen, etc.

    2) Nur weil Chedigit gemeint hat, der Klarname von Tron sei unzulässig und nur weil das nicht den Meinungen der korrupten Wikipolizisten entspricht, hat der Oberwikipolizist Mathias Schindler (ähm, schon wieder) den Chedigit gesperrt.

    3) Insgesamt gibt es 26 Personen, die in der Tron-Sache hierfür haften müssen.

    Du hast also grundsätzlich die Meinung von Wikischindler zu vertreten. Es ist nicht die freie Enzyklopädie für jedermann und jederfrau, sondern es ist das der Wikipolizisten und des Wikischindlers.

    AKA aka André Karwath, Dipl. Inf., Baujahr 1973, Wikipedia-ID 568 spielt hier ebenfalls eine Rolle, der schon in der Mitstörersache negativ aufgefallen ist. Er presst -- wie C. Löser - die Rechtsverletzungen hinein und will natürlich nicht hierfür haften und deswegen verweigert auch er die Impressumspflicht.

    Trotz der Haftung und trotz der Verantwortung verstecken sie sich alle hinter der Anonymität und benennen weder einen Datenschutzbeauftragten für die massenhafte Speicherung von Personendaten noch haben die verantwortlichen Wikipolizisten ein Impressum.

    By Anonymous zupla, at 30 Januar, 2006 08:19  

  • Servus. Der eine Typ von der Uni Greifswald heisst auch nicht C. Löser. Dort wird zur Zeit bereits ermittelt.
    Bei dem zensierenden Stephan Teschke wiederrum stimmt der Name. Es gibt noch ganz andere Leute, die bei der Wikipolizei deren Namen gefälscht haben. RoswithaC ist auch so ein Fall: Sie betreibt die http://de.groups.yahoo.com/group/Niederlande/ und hat dort in der Mailingliste (natürlich auch ohne Impressum) jemanden gebeten, den holländischen Tron-Artikel mit vollem Familiennamen ins Netz zu werfen, um das Leben der Eltern von Tron noch schwerer zu machen. Getarnt mit dem Decknamen "Pieter1".

    Das Wegschauen wird zur Tugend, und die argumentative, hochwertige Auseinandersetzung wird zur Seltenheit. So wird aus Kulturlosigkeit und dissozialem Unverstand ein System öffentlichen Mobbings. Ein internatinales System im Mafiastil, das das vergnügliche Schreiben an Enzyklopädie-Inhalten versauert und Wikipedia ungenießbar macht.
    DW

    By Anonymous DW, at 30 Januar, 2006 08:38  

  • Zur Tron-Timeline findet sich hier Früheres:
    http://de.wikinews.org/wiki/Benutzer:Cesimbra

    By Anonymous Anonym, at 30 Januar, 2006 08:53  

  • tscha, diese zusammenstellung von cesimbra ist nicht schlecht. :)

    By Anonymous jjzliwxe, at 30 Januar, 2006 09:29  

  • lDu musst dir das einmal anschauen, was diese selbsternannten Wikipolizisten und der sich selbst zum Vorstand gewählte Arne Klempert aus Deutschland für Führungszeugnisse erhoben, gespeichert haben und diese auch an jeden beliebigen Dritten (ohne Impressum) weiterverbreiten:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Mann

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Frau

    Massenhafte Speicherung von Personendaten. Massenweise.

    By Anonymous zupla, at 30 Januar, 2006 10:45  

  • grausam!!! guck mal bei hans backe.... kein mensch kennt den.... oder diese babette einstmann: nackt!!! rofl!!!

    By Anonymous jjzliwxe, at 30 Januar, 2006 10:55  

  • sogar claudia schiffer hatte gegen msn gewonnen, die nacktfotos bei msn verbieten zu lassen.....

    By Anonymous jjzliwxe, at 30 Januar, 2006 10:57  

  • Hallo! Ein Christian W. schreibt mir eine eMail und frägt mich, wie er bei der Wikipedia wieder herauskommt, und zwar noch bevor das Buch oder die DVD gedruckt wird. Es werden auch bei Christian W. falsche Daten erhoben und falsche Behauptungen über ihn bei der Wikipedia aufgestellt.

    Hierfür waren doch die Wikipolizisten Andre Karwath (aka), JD und Stephan Teschke verantwortlich.

    Es sind immer die gleichen der 26 Leute. :-(

    Gruss
    FvMM

    By Blogger FoMMM, at 30 Januar, 2006 11:04  

  • By Anonymous jjzliwxe, at 30 Januar, 2006 11:07  

  • Wo ist die eine Diskussion mit dem Jugenschutzbeauftragten gleich wieder? Die Wikipolizisten hatten sich bei den Pornos auf Wikipedia geweigert, einen Jugendschutzbeauftragten zu benennen. Weisst du das noch?

    By Anonymous zupla, at 30 Januar, 2006 11:09  

  • Servus. Das war beim Kekswichsen, wobei der Wikipolizist Asthma freilich den Beamten von der Jugendschutzbehörde mit einem Oha! 1A-Trollerei, Respekt. --[[Benutzer:Asthma|Asthma]] 02:32, 19. Jan 2006 (CET) verärgert hat.
    Wetten, hier kommt noch was.
    DW

    By Anonymous DW, at 30 Januar, 2006 11:22  

  • Perfekt!!

    By Anonymous zupla, at 30 Januar, 2006 11:23  

  • ich gebe dem saftladen höchstens noch 1-2 wochen bis zur massenrazia.......

    By Anonymous jjzliwxe, at 30 Januar, 2006 11:28  

  • ........durch echte polizisten natürlich. kripobeamte vom lka. :)

    By Anonymous jjzliwxe, at 30 Januar, 2006 11:31  

  • Hallo DW! Elchtest? Das passt zu dem. :-)))

    Gruss
    FvMM

    By Blogger FoMMM, at 30 Januar, 2006 11:33  

  • Mit dem Elchtest würde ich nichts zu tun haben wollen, das ist einer von der Soko.
    DW

    By Anonymous DW, at 30 Januar, 2006 11:39  

  • dass die das von der wikipolizei nicht merken???? so blöd kann doch kein mensch sein.......

    By Anonymous jjzliwxe, at 30 Januar, 2006 11:40  

  • Suche nach "wikipedia":

    http://www.blogpulse.com/search?query=wikipedia&offset=0&operator=&start_date=&end_date=&sort=&max_results=

    Search Results
    145754 messages found

    2. Platz:
    Wikipedia: Eine Million Rechtschreibfehler?
    http://fvmm.blogspot.com/2006/01/wikipedia-eine-million.html

    3. Platz:
    Wikipolizei: Das hässliche Gesicht der Wikipedia
    http://fvmm.blogspot.com/2006/01/wikipolizei-das-hssliche-gesicht-der.html

    ;-)

    Ciao,
    IAAL

    By Anonymous IAAL, at 30 Januar, 2006 13:38  

  • Schon wieder zum Totlachen hier. In der Diskussion eines derart anonymen Blogs eine Impressumspflicht für irgendwas anzumahnen, ist ein schlechter Witz. Und wo um Himmels willen ist die demokratische Willensbildung zur Veröffentlichung der Texte in diesem Blog? Wo ist die geheime Abstimmung, die jedem Artikel vorausgeht? Wo ist die Legislative, wenn irgendein dahergelaufener Leser nicht mit einem Komma einverstanden ist? So in Blösinn, eine Website ist kein Staat. Niemand muss teilnehmen.

    By Anonymous Anonym, at 30 Januar, 2006 15:44  

  • Krass! Man kann nicht einfach über jeden sagen, was man möchte! Soll das heißen, ich kann nicht einmal meine Bundeskanzlerin eine blöde Drecksau nennen? Das wäre Beleidigung und damit strafbar. Mache ich das Gleiche mit dem Bundespräsidenten, gibt es sogar nur für ihn eine eigene Strafvorschrift! Ja, was ist das nur für ein faschistoides System!

    Im Ernst: Der Maulwurf sollte mal aus seinem Tunnel gucken, er lebt in etwas, das sich "Gesellschaft" nennt. Und auch wenn es schade ist: absolute Meinungsfreiheit ist genauso wenig wünschenswert wie Sperrverfügungen aus weltanschaulichen Gründen. Das Web ist Teil der Gesellschaft geworden. Die Regeln gelten auch im Netz. Und wenn mich jemand kränkt oder sonst an dem verletzt, was gemeinhin "Persönlichkeitsrecht" heißt - warum sollte ich mich nicht der Regeln bedienen, die einem gesellschaftlichen Konsens entspringen, um mich dagegen zu wehren? Auch im Netz?
    Der Kampf, der hier geführt ist, hätte Don Quichote zum Kopfschütteln gebracht. Der Maulwurf mag ihn ja weiterführen, gewinnen wird er ihn (zum Glück) nicht.
    C.

    By Anonymous Anonym, at 30 Januar, 2006 23:37  

  • Verantwortlicher Wikischinder:

    Schindler Mathias
    Ringelstr. 50
    60385 Frankfurt
    Telefon 069 94598623

    By Anonymous zupla, at 31 Januar, 2006 16:48  

  • Verschiebe das mit dem Ringelstrassenzeugs auf die Wikipolizei rueber. Und dann loesch es hier.

    By Anonymous rl, at 31 Januar, 2006 20:13  

  • By Anonymous jjzliwxe, at 31 Januar, 2006 22:30  

  • Lass ihn einfach das tun, was er fuer richtig findet. OWI muss er selbst ausbaden und nicht Du. Kenntnis hat er jetzt allemal, das kannst Du eben mit dieser URL beweisen.

    By Anonymous rl, at 31 Januar, 2006 22:36  

  • Ich bin soweit fertig. Schaust du das mal bitte an:

    http://wikipolizei.blogspot.com/

    Merci,
    Frank

    By Blogger Ex-Wikipolizist, at 01 Februar, 2006 14:24  

  • Servus. Sieht gut aus. :-)
    DW

    By Anonymous DW, at 01 Februar, 2006 18:38  

  • Ich habs drüben schon gsagt.

    De mit de grüne Kittel. :-))
    Sepp

    By Anonymous seppl, at 10 Februar, 2006 12:43  

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