FvMM

Freitag, Februar 24, 2006

Wikimedia sperrt Günter Freiherr von Gravenreuth

Der erweiterte Vorstand der Wikimedia Deutschland e.V. Mathias Schindler sperrt Günter Freiherr von Gravenreuth. Der Schinder möchte nicht, dass die Entscheidung vom Landgericht Bonn zum virtuellen Hausverbot in dem Artikel bekannt wird. Und der Rechtsanwalt selber, der kann es natürlich nicht wissen, warum beim Weiberklatschverein das virtuelle Hausverbot zur Zeit ein heisses Thema im Zwangsumbennungsverfahren ist.

Wie immer fällt die Wikimedia Deutschland e.V. mit ihrer zu eigen gemachten Wikipedia einmal mehr negativ auf. Ein Verein zur Förderung freien Wissens? Von wegen. Ein Verein, der auch an anderen Stellen auf der Wikipedia den Vereinszweck vorsätzlich nicht erfüllt. Es gilt, mit aller Macht die Adminknöpfe zu missbrauchen, um die eigenen Vereinsinteressen in die deutsche Wikipedia einzubringen. Oder zu kontrollieren. Oder die Wikipedia zugunsten des Heise-Verlags zu überwachen.

Günter Freiherr von Gravenreuth und der Heise-Verlag, die zwei haben da etwas miteinander. Der eine will vom Recht der freien Meinungsäusserung vollumfänglich Gebrauch machen. Der andere mag das nicht. Der eine will nicht zensiert werden und den Artikel 5 Grundgesetz in den Kommentarmöglichkeiten beim anderen umsetzen. Der andere sagt, sie wollen selbst bestimmen, wer vom Recht der freien Meinungsäusserung Gebrauch machen darf. Und so zanken sich die zwei um das Hausrecht. Um das virtuelle. Und immer dann, wenn es um diese eine Entscheidung des Landgerichts Bonn "Virtuelles Hausverbot gilt nicht" geht, wird Heise allergisch darauf.

Doch wer sich jetzt von den beiden Streithansels abwendet und sich einfach so der Wikipedia zuwendet, stellt fest, dass sich dort bei der Wikipedia schon wieder zwei zanken. Und schon wieder geht es um das "Virtuelle Hausverbot". Schon wieder auch um das gleiche Landgericht Bonn. Die Spitze des Eisbergs toppt sich noch damit, indem es schon wieder um Günter Freiherr von Gravenreuth geht. Der eine will vom Recht der freien Meinungsäusserung Gebrauch machen. Die Wikipedia mag das nicht und sperrt Gravenreuth. Und Gravenreuth will nicht zensiert werden und den Artikel 5 Grundgesetz in den Artikelerstellungsmöglichkeiten bei der Wikipedia umsetzen. Der Weiberklatschverein sagt, sie wollen selbst bestimmen, wer vom Recht der freien Meinungsäusserung auf der Wikipedia Gebrauch machen darf. Deswegen hat der erweiterte Vorstand der Wikimedia Deutschland e.V. Mathias Schindler den Günter Freiherr von Gravenreuth gesperrt. Und so zanken sich die zwei um das Hausrecht. Um das virtuelle. Wie beim Heise-Verlag. Und immer dann, wenn es um diese eine Entscheidung des Landgerichts Bonn "Virtuelles Hausverbot gilt nicht" geht, wird sowohl die Wikimedia als auch die Wikipedia allergisch darauf.

Ist es nicht eigenartig, wenn Heise, Wikimedia und Wikipedia allergisch auf das Landgericht Bonn reagieren? Wenn soviele Leute allergisch darauf reagieren und daraufhin so viele Leute zensieren, dann fällt das den Wikipedia-Insiders auf und sie stupsen einmal den Maulwurf an. Vielleicht liegt es nämlich gar nicht an dem Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth. Er möchte eigentlich nur zum Zwecke von "freiem Wissen" dieses Urteil "Virtuelles Hausverbot gilt nicht" der Wikipedia zur Verfügung stellen. Eigentlich müsste das Vorhaben des Textspenders sympatisch machen. Urheberrechtsschutz auf gerichtliche Entscheidungen gibt es nämlich von Gesetzes wegen nicht. Deswegen kann dieses freiwillige Engagement vom Rechtsanwalt für die Wikipedia auch als lobenswert betrachtet werden, nämlich eben die Wikipedia - eine Enzyklopädie für freies Wissen - mit einem "Virtuelles Hausverbot gilt nicht" aufzuwerten.

Doch die Wikimedia Deutschland e.V. überführt sich mal wieder selbst, den beim Amtsgericht Berlin zugesagten Vereinszweck nicht zu erfüllen. Sie wollen die Sache mit dem "Virtuelles Hausverbot gilt nicht" bei der Wikipedia erst nicht drinhaben. So war es auch bei der Mitstörerhaftung. Und das, obwohl die Wikimedia Deutschland e.V. eigentlich gar nicht die echte Inhaberin der deutschen Wikipedia sein könnte. Sie macht sich immer dann zur Inhaberin, wenn es um das eigensinnige Formen und vereinsabhängige Gestalten der Wikipedia geht. Oder wenn bestimmte Inhalte ausgesperrt werden sollen, die der Heise-Verlag nicht so gerne auf der Wikipedia sieht. Da sind die Wikipedia-Admins der Wikimedia Deutschland e.V. ganz schnell mit ihren Adminknöpfen da. Und zensieren wie wilde Rudeltiere.

Was ist dran an dieser Entscheidung zum virtuellen Hausverbot? Die Insiders der Wikipedia haben alles mitbekommen und aufgrund dieser Vorfälle die Entscheidung im Insiderblog veröffentlicht. Rein theoretisch müsste die FvMM-Gruppe jetzt hier den "Adressenhändler" Heise auf der Wikipedia unter die Lupe nehmen. So fair sollte man schon sein. Doch sie hat es bereits längstens getan und dazu gibt es später einmal ein Paar eigene Blogeinträge. Die Insiders haben sich gedacht, doch einmal Ter vom R-Archiv den Vortritt zu lassen. Er wollte noch vor dem Umbau seines Blogs ein paar sehr heikle Details über Heise ausplaudern. Vielleicht macht es auch sein Günni über ihn. Der rote Teppich der unübetreffbaren Insiders wird in schnurgerader Richtung "R-Archiv" ausgerollt und spielt mit fröhlicher Blasmusik das bekannte Lied: "Muss i' denn, muss i' denn zum Städtele hinaus, Städtele hinaus Und du mein Maulwurfschatz bleibst hier". Wir können uns das Grinsen einfach nicht verkneifen.

Update: Der erweiterte Vorstand Mathias Schindler von der Wikimedia Deutschland e.V. hat die Sperre wieder aufgehoben. Damit sind die Antworten der FvMM/IG zum Interview mit Gravenreuth erneut bestätigt, dass die Wikimedia Deutschland e.V. mit deren Adminrechten mindestens als Mitstörer haftet. Doof, doofer, am dööfsten.

LG Bonn: Virtuelles Hausverbot zählt nicht

In einem Rechtsstreit rund um das virtuelle Hausrecht hat die 10. Zivilkammer des Landgerichts Bonn für Recht erkannt, dass das virtuelle Hausverbot nicht zählt. Die Wikimedia Deutschland e.V. - Gesellschaft zur Förderung für "freies Wissen" - versucht seit längerem, mit allen möglichen Mitteln insbesondere mit deren Wikipedia-Adminrechten diese richtungsweisende Entscheidung auf der Wikipedia, eine Enzyklopädie für "freies Wissen", zu unterschlagen.

Zahlreiche Wikipedia-Autoren und Insiders haben sich über das Prawda-ähnliche Verhalten beschwert. Und viele davon befürchten, dass mit dem Missbrauch der Adminknöpfe durch die Wikimedia Deutschland e.V. diese Entscheidung "Virtuelles Hausverbot zählt nicht" der Öffentlichkeit nicht so bekannt wird. Aus diesem Grunde gehen die gefürchteten Wikipedia-Insiders - wenn bei der Wikipedia zensiert wird - wie immer genau umgekehrt vor: Die Entscheidung LG Bonn vom 10. November 1999 mit der Geschäftsnummer 10 O 457/99 wird hier jetzt umso erst Recht veröffentlicht.

Landgericht Bonn - http://www.lg-bonn.nrw.de/
LG Bonn, Urt. v. 10. November 1999 - 10 O 457/99 "Virtuelles Hausrecht"

IM NAMEN DES VOLKES


URTEIL


1. Der Antrag auf Erlass der einstweiligen Verfügung wird zurückgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens trägt die Verfügungsklägerin.

3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Verfügungsklägerin darf die Vollstreckung wegen der Kosten gegen Sicherheitsleistungen in Höhe von 2.500,00 DM abwenden, wenn nicht der Verfügungsbeklagte vorher in gleicher Höhe Sicherheit leistet.

Entscheidungsgründe

Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung ist zulässig, insbesondere ist das angerufene Gericht örtlich zuständig. Die Zuständigkeit ergibt sich aus § 32 ZPO. Es ist anerkannten Rechts, dass bei unerlaubten Handlungen als Begehungsort auch der Erfolgsort maßgeblich ist, wenn durch den Erfolgseintritt Tatbestandsmerkmale verwirklicht werden, ohne die der Tatbestand der unerlaubten Handlung nicht verwirklicht würde (Smid in: Musielak, ZPO, 1999, § 32, Rn. 16). Hier tritt der Erfolg der von der Verfügungsklägerin behaupteten unerlaubten Handlung - der Nutzung der Chat-Software trotz Nutzungsuntersagung - an dem Ort ein, an dem sich der Server mit der aufgespielten Chat-Software befindet. Dieser Server steht unstreitig im Bezirk des angerufenen Landgerichts Bonn.

Der Antrag hat aber in der Sache keinen Erfolg. Die Verfügungsklägerin hat den geltend gemachten Verfügungsanspruch nicht substantiiert vorgetragen und glaubhaft gemacht. Sie beruft sich gegenüber dem Verfügungsbeklagten auf ihr "virtuelles Hausrecht", so dass es naheliegend ist, die Regelungen über das Eigentum jedenfalls entsprechend anzuwenden. Ein Unterlassungsanspruch gegenüber dem Verfügungsbeklagten gemäß § 1004 BGB steht der Verfügungsklägerin jedoch nicht zu. Sie hat nicht dargelegt, dass der Verfügungsbeklagte die Chat-Software rechtswidrig nutzte, was zur Voraussetzung hätte, dass das von ihr ausgesprochenen Nutzungsverbot zu Recht erfolgt wäre.

Soweit die Verfügungsklägerin die Auffassung vertritt, sie könne nach Belieben einzelne Benutzer von ihrer Chat-Software ausschließen, ist dies nach Auffassung der Kammer unzutreffend. Ihr ist zwar zuzugeben, dass der Eigentümer mit seiner Sache grundsätzlich nach Belieben verfahren und andere von der Einwirkung ausschließen kann. Dieser Grundsatz steht aber unter der Einschränkung, dass Rechte Dritter nicht entgegenstehen (§903 BGB). Hinsichtlich des Betretens von Gebäuden ist anerkannt, dass der Eigentümer grundsätzlich frei ist, zu entscheiden, wem er Zutritt zu seinem Eigentum gewährt. Anders verhält es sich jedoch, wenn er z.B. ein Geschäft für den allgemeinen Publikumsverkehr eröffnet und damit zum Ausdruck bringt, dass er an jeden Kunden Leistungen erbringen will. Er erteilt in diesen Fällen generell und unter Verzicht auf eine Prüfung im Einzelfall eine Zutrittsbefugnis, solange und soweit der Besucher, insbesondere durch Störungen des Betriebsablaufes, keinen Anlass gibt, ihn von dieser Befugnis wieder auszuschließen (BGH NJW 1994, 188 f. m.w.N.). Unter dem Gesichtspunkt des Verbots widersprüchlichen Verhaltens entsteht eine Bindung des Eigentümers an die Zutrittsbefugnis, die es ihm verbietet, sein Hausrecht willkürlich auszuüben (Christensen, Tatsachenkontrolle im Supermarkt und Hausverbot, JuS 1996, 873 [874].

Nicht anders verhält es sich hier: Die Verfügungsklägerin richtet ihr Angebot, unentgeltlich ihre Chat-Software zu nutzen, an alle Benutzer des Internets. Besondere Zugangskontrollen finden nicht statt. Ebenso wenig werden verbindliche Bedingungen formuliert, unter den die Nutzung gestattet wird. Soweit die Verfügungsklägerin vorgetragen hat, der Nutzer müsse die sogenannte "Chattiquette" akzeptieren, bei der es sich um "Benimmregeln" handele, ist nicht ersichtlich, dass darin Bestimmungen enthalten seien, die eine Nutzung des Dienstes verbindlich regeln. Bestand damit für die Chat-Software eine generelle Nutzungsbefugnis, dürfe die Verfügungsklägerin nicht durch willkürliche Ausübung ihres "virtuellen Hausrechts" diese dem Verfügungsbeklagten wieder entziehen. Gegenüber dem ausgesprochenen Nutzungsverbot konnte er sich auf das Verbot widersprüchlichen Verhaltens gemäß § 242 BGB berufen.

Anders wäre es nur, wenn die Verfügungsklägerin Gründe für den Ausschluss gehabt hätte, wie etwa eine Störung des Betriebsablaufes oder dass der Verfügungsbeklagte die Software nicht im Rahmen des üblichen "Chatter-Verhaltens" genutzt hätte.

Solche Gründe hat die Verfügungsklägerin indes trotz des Hinweises im Beschluss der Kammer vom 05.11.99 (Bl. 12 d.A.) nicht vorgetragen oder glaubhaft gemacht, sie hat sich vielmehr auf die Behauptung beschränkt, ihr drohe nicht bezifferbarer Schaden, weil sich verschiedene Stamm-Chatter von dem Verfügungsbeklagten unwürdig angegangen fühlten. Dieser Vortrag ist ersichtlich zu pauschal, als dass daraus ein Ausschlussgrund hervorgehen könne und damit unbeachtlich. Es hätte der Darlegung konkreter Tatsachen bedurft, welcher Nutzer sich durch welche Äußerung angegriffen gefühlt habe, damit überhaupt ein für den Verfügungsbeklagten erwiderbarer Vortrag vorlag.

Aber auch soweit der Geschäftsführer der Verfügungsklägerin im Termin zur mündlichen Verhandlung am 12.11.1999 ausgeführt hat, es sei zu Auseinandersetzungen zwischen dem Verfügungsbeklagten und einem anderen Chatter unter dem Pseudonym (...) gekommen, vermag die Kammer dem keinen Grund zu entnehmen, der die Verfügungsklägerin zu einem Ausschluss des Verfügungsbeklagten berechtigen würde. Dass dadurch der Betriebsablauf des Chats beeinträchtigt wäre, hat sie nicht vorgetragen, dies ist auch sonst nicht ersichtlich. Es ist darüber hinaus - auch unter Berücksichtigung des im Termin zur mündlichen Verhandlung überreichten "Chat-Mitschnitts" vom 19.10.1999 (Bl. 48 f. d.A.) - nicht ersichtlich, dass sich das Kommunikationsverhalten des Verfügungsbeklagten außerhalb des "üblichen Chatter-Verhaltens" bewegt und damit von der erteilten generellen Nutzungsbefugnis nicht mehr umfasst wäre. In dem Mitschnitt ist eine verbale Auseinandersetzung zwischen dem Verfügungsbeklagten unter dem Pseudonym (...) und (...) dokumentiert. Die Verfügungsklägerin hat die durch die glaubhaft gemachte Behauptung, dass es auch zwischen anderen Nutzern des Chats zu Auseinandersetzungen gekommen sei, nicht bestritten. Wenn es aber zwischen des einzelnen Nutzern zu Streitigkeiten kommen konnte, ist nicht ersichtlich, weshalb gerade die Beteiligung des Verfügungsbeklagten an einer solchen, die ausweislich des Mitschnittes maßgeblich auch von dem unter dem Nickname (...) agierenden anderen Nutzer vorangetrieben wurden, ein von der generellen Nutzungsbefugnis nicht mehr gedecktes Verhalten darstellen solle. Insoweit vermag der Verfügungsklägerin auch nicht Ihr Vortrag zum Erfolg zu verhalfen, es sei ihr langfristiges Ziel, ein bestimmtes Niveau in der Kommunikation als unausweichlichen Standard zu etablieren. Abgesehen davon, dass diese Darlegung erneut zu pauschal sind, vermag die Kammer ein "bestimmtes Niveau", dass der ansonsten in dem Chat üblichen Kommunikation, wie sie auszugsweise von der Verfügungsklägerin vorgelegt wurde (Bl. 42 d.A.), nicht zu entnehmen.

Des weiteren ist nicht erkennbar, dass die Nutzung der Chat-Software von einem anderen Anschluss aus und damit unter einer anderen IP-Adresse der die Nutzung unter einem anderen Nickname von der generellen Nutzungsbefugnis nicht umfasst sei. Die Registrierung zur Nutzung erfolgt erkennbar anonymisiert, alles was der Nutzer tun muss, ist, sich einen Nickname und ein Passwort zu wählen. Von welchem Computer aus und damit unter welcher IP-Adresse er den Zugang dann nutzt, steht ihm frei und ist gerade eine der Eigenheiten des weltumspannenden Computernetzes, das das Internet darstellt. n" - vergleichbar der Zutrittsauslese in einer Diskothek - zu, ist dies unzutreffend: Es steht dem Nutzer der Chat-Software der Verfügungsklägerin - das ist gerichtsbekannt - frei, sich beliebig viele Nicknames zu wählen und nach Belieben jeweils unter einem Pseudonym an dem Chat teilzunehmen. Die Einwahl unter einem anderen Nickname stellt damit ebenfalls kein Verhalten dar, das von der generellen Nutzungsbefugnis nicht umfasst wäre. Hätte die Verfügungsklägerin dies vermeiden wollen, hätte es ihr freigestanden, den Zugang zu ihrem Chat etwa dergestalt zu organisieren, dass sie Passworte oder die Nicknames nicht frei wählbar ausgestaltet, sondern es zur Zutrittsbedingung gemacht hätte, dass sich die Nutzer zumindest ihr gegenüber mit vollem bürgerlichen Namen und weiteren Daten zu erkennen geben und sodann jedem bekannten Nutzer den Zutritt unter nur einem Pseudonym zu gestatten. Dies hätte ihr die Möglichkeit eröffnet, einen "unerwünschten" Nutzer auch tatsächlich - jedenfalls im technischen Sinn - wirksam von der Nutzung der Chat-Software auszuschließen. Dass sie diesen Weg nicht gewählt hat, kann nicht dazu führen, das Verhalten derer, die sich im Rahmen der von der Verfügungsklägerin gewährten Möglichkeiten bewegen, im Nachhinein als rechtswidrig zu werten.

Schließlich ist entgegen der Auffassung der Verfügungsklägerin nicht ersichtlich, dass der Verfügungsbeklagte gegen Schutzgesetze im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB verstoßen habe. Die von ihr gerügte "Zugangserschleichung" fällt weder unter das Teledienstgesetz, das lediglich die Verantwortlichkeit derer regelt, die Inhalte in Internet zur Verfügung stellen, noch ist ersichtlich § 265 a StGB - Erschleichen von Leistungen - einschlägig. Auch stellt die Teilnahmen an dem Chat unter einem anderen Pseudonym erkennbar keine rechtswidrige Datenveränderung, etwa im Sinne der §§ 268 f. StGB dar. Weitere in Betracht kommende Schutzgesetze sind ebenfalls nicht ersichtlich.

Lag damit im Ergebnis für das von der Verfügungsklägerin ausgesprochene "virtuelle Hausverbot" ein sachlicher Grund nicht vor, konnte sich der Verfügungsbeklagte demgegenüber auf das Verbot widersprüchlichen Verhaltens gemäß § 242 BGB berufen. Ihm stand also ein Gegenrecht gegenüber den aus dem Eigentum erwachsenden Rechten der Verfügungsklägerin gemäß § 903 BGB zu. Seine fortgesetzte Nutzung der Chat-Software war damit nicht rechtswidrig, so dass der auf § 1004 BGB gestützte Antrag auf Erlass der einstweiligen Verfügung zurückzuweisen war.

Die Kostenentscheidung folgt aus § 91 Abs. 1 ZPO, die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit beruht auf §§ 708 Nr. 11, 711 ZPO.

Streitwert: 12.500,- Euro

http://www.jurawelt.com/gerichtsurteile/5156

Donnerstag, Februar 23, 2006

Hacker vs. Cracker: Perfektes Timing

Einige Insiders der Wikipedia sind auch Mitglieder bei der Wikimedia Deutschland e.V., aber das wissen die Crackers noch nicht. Die Mitgliederversammlung findet am Samstag, den 25. Februar 2006 um 13 Uhr im Haus der Jugend in Frankfurt am Main statt. Die Hackers freuen sich mit einem stillen Grinsen auf die Vorstandswahlen und dem CEO-Vereinsbeschluss.

Am Samstag finden bei der Wikimedia die Vorstandwahlen statt. An diesem Tag wird auch darüber entschieden, ob die Wikimedia Deutschland e.V. künftig mit einer Geschäftsführerin besetzt wird. Hierzu muss die Vereinssatzung geändert werden. Sollte sich die Mehrheit der Mitglieder für diese Veränderung entscheiden, kann das Stellenangebot veröffentlicht werden. Doch bei der Wikimedia Deutschland e.V. ist es wie so oft genau umgekehrt: Man vorwegnimmt die Mitgliederentscheidung vom 25.02.2006 und veröffentlicht das Stellenangebot schon ab dem 13.02.2006 im Internet und zugleich auch in der Wochenendausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 18./19.02.2006.

Ein Patentanwalt verglich dieses Wikimedia-Ding mit einem "Überfall aus dem Hinterhalt" und zeigte der FvMM-Gruppe zum Vergleichen ein Protokoll aus einem anderen Verein, bei dem man ordnungsgemäss Schritt für Schritt vorgehen musste. Ein weiterer Grund für die Entziehung der Rechtsfähigkeit der Wikimedia Deutschland e.V.? Wenn sich die Mitglieder gegen eine Kommerzialisierung aussprechen, um ein echter gemeinnütziger Verein zu bleiben, dann wurden durch diese beiden vorweggenommenen Handlungen erhebliche Kosten für die Stellenanzeigen verursacht. Mit den derzeit "rechtswidrigen" Stellenangeboten gehen natürlich auch Bewerbungen ein und diese Bewerbungsunterlagen müssen natürlich so oder so auch wieder an die Bewerber zurückgeschickt werden. Auch hier fallen wieder unnötige Kosten an.

Vielleicht bewirbt sich einer von Memmis Freunden als Geschäftsführer der Wikimedia Deutschland e.V.? Bezahlung nach dem Bundesangestelltentarif (BAT IIa) inklusive. Dann würde die Insiderarbeit hier in diesem Blog auch noch bezahlt werden. Und die von der Wikimedia merken schon wieder etwas nicht. Vielleicht aber ist gerade deswegen die Bewerbung der Maulwurfsfreunde schon draussen. Vielleicht auch nicht, nachdem jetzt auch noch Vorstandsmitglied Christian Thiele von der Wikimedia Deutschland e.V. bei einem Wikipedia-Hack erwischt wurde. Cracker JD hinterlässt zuviele Spuren. Wie wäre es einmal, die Festplatte komplett neu zu putzen, JD?

Vielleicht läuft der Hase auch ganz anders. Zum Beispiel, dass der Antrag beim Amtsgericht Berlin wegen der Entziehung der Rechtsfähigkeit erst am Montag, den 27.02.2006 eingereicht wird? Dann hat sich die Wikimedia am Samstag, den 25.02.2006 eigentlich umsonst getroffen. Denn die vom Weiberklatschverein müssten sich schon wieder treffen, um gemeinsam mit den Mitgliedern einen neuen Vereinsbeschluss zu erwirken. Sie müssten in diesem Falle von daher schon wieder aus ganz Europa zu einem Ort anreisen. Und schon wieder Betten in der Jugendherberge "Haus der Jugend" buchen.

Vielleicht aber haben die alten Knackers für dieses Wochenende am 25.02.2006 schon Betten gebucht und dürfen dann doch nicht dort übernachten. Zum Beispiel, wenn es unzulässig wäre, ohne Jugendherbergsausweis trotzdem im Haus der Jugend zu übernachten. Vielleicht ist diese Art der Hausbesetzung Hausfriedensbruch oder gar Landfriedensbruch? Übernachten in einer Jugendherberge ohne Ausweis? Übernachten in einer Jugendherberge unter dem Vorwand mit einem Vereinsmitgliederausweis der Wikimedia? Die Wikimedia Deutschland e.V. behauptet, für eine Übernachtung in der Jugendherberge brauche man keinen Jugendherbergeausweis, denn es genügt einfach nur Mitglied bei der Wikimedia Deutschland e.V. zu sein. Wurde die Jugendherberge für diese Zwecke zwangsumbenannt?

Vielleicht beschnuppern die Freunde vom Maulwurf hierzu einmal die zuständige Aufsichtsbehörde, inwieweit es zulässig ist, auf Kosten der Jugendbehörde mit Vereinsauweisen zu schmarotzen? Was würde eigentlich mit all den Jugendherbergen in Deutschland passieren, wenn das alle Vereine so handhaben würden? Oder geht das über die staatlichen Fördergelder auf die Kappe der Steuerzahler? Und die echten Jugendlichen, die müssen in ein teures Hotel ausweichen oder unter der Brücke schlafen, weil doch die geizige Wikimedia Deutschland e.V. die ganze Jugendherberge in Frankfurt ausgebucht hat? Vielleicht sind diese Arten der unseriösen Übernachtungen doch nicht unseriös, weil doch die Wikimedia Deutschland e.V. ein Kindergartenverein ist, der aus lauter zurückgebliebenen Jugendlichen besteht? Jugendliche aus einem Freizeitheim aus Berlin-Kreuzberg in dem Viertel der Hausbesetzer wollen in Frankfurt billig oder gar kostenlos übernachten? Als Vereinszweck für freies Pennen und Fressen die Brötchen der Jugendherberge inklusive?

Vielleicht wird der Antrag auf Entziehung der Rechtsfähigkeit exakt am 25. Februar 2006 um 13 Uhr beim Amtsgericht Berlin eingereicht, wo doch genau um die gleiche Uhrzeit die Mitgliederversammlung der Wikimedia in Frankfurt beginnt? Und die Freunde vom Maulwurf sagen das denen nicht und grinsen die ganze Zeit? Vielleicht aber geht der Antrag schon früher raus? Vielleicht ist womöglicherweise der Antrag schon längstens rausgegangen? Und die Wikimedia Deutschland schweigt sich einmal mehr gegenüber den Mitgliedern aus?

Vielleicht wird der Blogeintrag für den 25.02.2006 schon jetzt geschrieben, aber in der Software so eingestellt, dass der Blogeintrag exakt genau am 25.02.2006 um exakt 13:00 Uhr hier auftaucht? Die Freunde vom Maulwurf hätten dann ein Alibi. Damit aber das perfekte Timing der Wikipedia-Insiders mit genau 13 Uhr 00 Minuten und 00 Sekunden nicht so auffällt, kommt der Blogeintrag halt dann eben um 13:18 Uhr heraus? Vielleicht gibt es aber am Samstag einen Putsch beim Wikimedia-Treffen? Und deswegen gibt es auch keine Liveübertragung der Veranstaltung via Webcam zum Zwecke des freien Wissens?

Vielleicht geht es wieder heiss her, wenn Markus Schweiß auch da ist und Roswitha C. mal wieder ihren schottischen Ehemann Nymala daheimlässt? Vielleicht verkleidet sich Markus Schweiß an diesem Faschingssamstag als Schotte und trägt auch keine Unterhosen wie Roswithas Gatte es tut? Die Hackers freuen sich mit einem stillen Grinsen auf diesen 25. Februar 2006.

Mittwoch, Februar 22, 2006

Wikimedia: Entziehung der Rechtsfähigkeit I

Ein beim Amtsgericht Berlin eingetragener Verein muss von Gesetzes wegen zum Beispiel den Vereinszweck erfüllen. Ist das nicht der Fall, kann die amtsgerichtliche Eintragung zur Löschung gebracht werden. Warum eine Kopie aus einem Schriftsatz in dieses Blog? Einfach nur so.

Zur Zwangsvollstreckung in das Vermögen eines nicht rechtsfähigen Vereins genügt ein gegen den Verein ergangenes Urteil (§ 735 ZPO). Ein Verein, der nicht rechtsfähig ist, kann verklagt werden; in dem Rechtsstreit hat der Verein die Stellung eines rechtsfähigen Vereins (§ 50 Abs. 2 ZPO).

§ 43 BGB "Entziehung der Rechtsfähigkeit"

(1) Dem Verein kann die Rechtsfähigkeit entzogen werden, wenn er durch einen gesetzwidrigen Beschluss der Mitgliederversammlung oder durch gesetzwidriges Verhalten des Vorstands das Gemeinwohl gefährdet.

(2) Einem Verein, dessen Zweck nach der Satzung nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, kann die Rechtsfähigkeit entzogen werden, wenn er einen solchen Zweck verfolgt.

(4) Einem Verein, dessen Rechtsfähigkeit auf Verleihung beruht, kann die Rechtsfähigkeit entzogen werden, wenn er einen anderen als den in der Satzung bestimmten Zweck verfolgt.

§ 74 BGB "Auflösung"

(3) Wird dem Verein auf Grund des § 43 BGB die Rechtsfähigkeit entzogen, so erfolgt die Eintragung auf Anzeige der zuständigen Behörde.

Soviel zum Teil 1 der neuen FvMM-Serie während Wikipedia-Admin Wikimedia Deutschland e.V. "Gesellschaft für freies Wissen" namens Daniel Baur aka "DaB." in der RoswithaC-Sache bei Achim Raschka einen Link zur Quellenangabe für freies Nichtwissen zensiert. Teil 2 folgt. Versprochen.

Dienstag, Februar 21, 2006

Wikipedia: Gefallen in der Wikirena im Plumpsklo

Vor etwa 24 Stunden hat Maulwurf Memmi zusammen mit dem Ex-Wikipolizisten den Wikipedia-Admin und Tron-Zensierer namens "JD" geschnappt. Und JD hat es nicht einmal gemerkt, als er seine Pro-Stimme bei Henriette Fiebigs Benutzernamensänderungsverfahren abgegeben hat. Markus Schweiß hat es auch gleich noch miterwischt. Au Backe.

Die Freunde von Memmi konnten es anfangs gar nicht glauben, dass ausgerechnet "JD" am 20.02.2006 um 01:32 Uhr die 84.60.128.234 (dslb-084-060-128-234.pools.arcor-ip.net) der Arcor Deutschland benutzte. Der Datensatz stimmte hier exakt mit der Version vom 19. Feb 2006 um 15:54 Uhr überein, als JD in dem vor aller Öffentlichkeit stattfindenden Hetz- und Mobbingverfahren bei der Wikipedia seine Pro-Stimme abgegeben hat.

Das dürfte in der Tron-Sache einiges zu Tage bringen, liebe 84.60.128.234 aka der grosse Gladiator JD in der Wikirena. Jetzt sind die Hosen heruntergelassen. Menschensmaulwurfkinder, ähm, meine Damen und Herren! Willkommen! Seien Sie weiterhin dabei in diesem sensationellen Enthüllungsjournalismus der Wikipedia-Paparazzi. Das dauert nicht lange und schon gibt es wieder einen neuen Blogeintrag. Über "JD" natürlich. So einfach läuft hier der Hase in Sachen Tron. Und zwar solange, bis Trons Familienname von der Wikipedia verschwindet wie es eben auch der Europäische Gerichtshof so in Sachen Frau L. entschieden hat und wie es eben auch der Wunsch von Trons Familienangehörige ist, um deren Privatsphäre zu schützen. Game over, Gladiator JD. Gefallen in der Wikirena im Plumpsklo.

Wikiprawda: Du wirst zwangsumbenannt!

Ah, menno, Wikimedia Deutschland mit deiner Wikipedia. Warum nur ist sie auf die Namensbezeichnung "Iaal" so allergisch und führt eine Zwangsumbenennung hierbei? Mit einem öffentlich ausgeschriebenen Hetze-Verfahren gegen einen Iaal gilt es zunächst einmal, den Benutzernamen zu sperren. Und das, obwohl Iaal gar nichts anderes getan hat als richtige Vorhersagungen zu bringen, die vermeidbar gewesen wären.

Am 13. Januar 2006 um 14:32 Uhr meldete Iaal sich bei der Wikipedia an. Nur 50 Stunden und 19 Minuten später wurde der Username des Wikipedia-Anfängers vom Wikipedia-Diensteanbieter Markus Schweiß gleich für immer gesperrt. Für immer und ohne vorheriger Anhörung und ohne vorherigem Abstimmungsverfahren wie es typisch für die Wikiprawda ist. Begründung von Markus Schweiß. "Iaal? Der ist ein Jurist! Hilfe!" und schon flutschte vollautomatisch der Fake "Droht der Wikipedia mit rechtlichen Schritten" in die Sperrdatenbank der Wikipedia rein. Ohje, wohin nur soll das wieder einmal führen. Wikimedia Deutschland, ein eingetragener Verein, der freies Wissen mit Zwangsumbenennungen fördert und sämtliche Juristen auf diesem Wege in die Flucht watschen will.

Doch Iaal hatte nicht nur um Veröffentlichung seiner Gegendarstellung gebeten, sondern auch eine eidesstattliche Versicherung darüber abgegeben, dass er die Wikipedia noch niemals angegriffen hat. Im Gegenteil: Aufgrund der klaren Rechtslage in der Tron-Sache befürchtete Iaal eine einstweilige Verfügung und versuchte zum Zwecke von freiem Wissen sowohl die Wikipedia als auch die Wikimedia Deutschland e.V. vorzuwarnen. Eigentlich dürfte er das wegen dem Ex-Nazigesetz namens "Rechtsberatungsgesetz", doch er nahm das Risiko für die Community in Kauf. Wikimedia ignorierte diese Warnung des intelligenten Sehers und zwischenzeitlich ist diese Vorwarnung von Alexander Klimke und Arnomane gelöscht worden.

Etwa eine Woche später wurde dann die einstweilige Verfügung tatsächlich vom Amtsgericht Berlin gegen die Wikimedia erlassen. Was für eine Blamage für all die so gescheit daherredenen Juristen und Rechtsanwälte der Wikipedia. Wenn sie alle schon so schlau daherreden, dann hätten sie mindestens eine Schutzschrift hinterlassen, um nicht mit der Berufshaftpflichtversicherung Probleme zu bekommen. Auch das haben sie auf Kosten der Spenderkasse verpennt. Stimmts, Frau Noch-Schatzmeisterin?

Dafür hat Wikipedia-Diensteanbieter Admin Markus Schweiß den Iaal gesperrt und jetzt soll diese Seher-Legende zwangsumbenannt werden. Nämlich, um wie so oft das freie Wissen doch nicht zu fördern und einmal mehr nicht den Vereinszweck der Wikimedia Deutschland e.V. zu erfüllen. Das muss man sich erst einmal vorstellen: Zuerst Vorhersager für immer sperren, dann wird er zur Legende und anschliessend wird er zwangsumbenannt um ihn wieder in das unter Piratenflagge fahrende Narrenschiff unter der Führung von Captain Morgain Anneke Wolf reinzubringen. Was für ein Mist von der Wikiprawda!

Insgesamt ein sonnenklarer Fall verbotener Adminwillkür und Missbrauch der Adminknöpfe in Verbindung mit einer üblen Nachrede und strafbaren Datenveränderung durch den Beschuldigten Markus Schweiß. Sie findet auf der Wikipedia statt und wird teils sogar von der Wikimedia Deutschland e.V. unterstützt. Nur einen Tag später nach der Datenveränderung vom 19.02.2006 dann am 20.02.2006 gestand Markus Schweiß, dass es eigentlich nicht um eine Benutzersperre geht, sondern um eine Zwangsumbenennung. Iaal soll sich einen anderen Benutzernamen zulegen:

Markus Schweiß zur Zwangsumbenennung: Es wird ihm ein Leichtes sein, sich einen neuen Nick zuzulegen


Dass die Vorhersage von Iaal kein Unfug war, zeigte die tatsächlich erlassene einstweilige Verfügung und die andere einstweilige Verfügung gegen die Wikimedia ist nach wie vor nicht aufgehoben. "Wikimedia ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Wissen der Menschheit allen Menschen auf der Welt zugänglich zu machen", so der grösste Bluff aller Wikipediazeiten von der Wikimedia Deutschland e.V., eine Gesellschaft für freies Wissen und niemand darf über die einstweiligen Verfügungen irgendetwas erfahren. Wikiprawda wie es leibt und lebt. Der Imageschaden ist zur Zeit gar nicht abzuschätzen und spätestens beim Insolvenzantrag sind sie weg vom Fenster.

Jetzt aber soll die Legende Iaal auch noch zwangsumbenannt werden. Das Projekt Wikipedia wird mittlerweile auch durch den einschlägig bekannten Markus Schweiß erheblich geschädigt. Hierzu hat die Wikimedia Deutschland einen Antrag auf rückwirkende(!) Benutzersperre gestellt - anstelle die Community darüber abstimmen zu lassen, ob die Zwangsumbenennung von Iaal zulässig ist. Warum denn nicht gleich den ganzen kriminellen Haufen rauswerfen und gut isses? Nein, die unzurechnungsfähigen Leute an den Adminknöpfen wie beispielsweise Dirk Ingo Franke aka Southpark und Markus Schweiß sollen - wie anders soll es auch bei der Wikiprawda sein - natürlich einmal mehr ungeschoren davonkommen.

Es geht also gar nicht um eine Benutzersperrung, sondern um eine reine Hetze und um ein rechtswidriges Mobbingverfahren. Interessant hierzu: §§ 823, 1004 BGB analog. Memmi der Maulwurf und ein Ex-Wikipolizist haben sich etwas anfallen lassen. Sämtliche Leute, die in diesem widerrechtlichen Verfahren für ein "Pro-Zwangsumbenennung" abstimmen, schnappt man sich mit deren IP-Nummern um sie dann später für die Impressum-Sektion zu outen. Das dürfte dann auch für die Tron-Sache und den noch zu erledigenden Rechtsverfolgungen einiges zu Tage bringen. Lasset uns diese wilden Tiere den Anwälten zum Fraß werfen. Den Bürokraten Stefan Kühn und Admin Michael Diederich mit deren Zwangsumbenennungsvollstreckungsrechten auch gleich mit.

Montag, Februar 20, 2006

Wikipedia: Wikimedia vertuscht Straftat

Wer auf der Wikipedia Straftaten verübt und damit das Projekt der Wikipedia gefährdet, hat auf der Wikipedia grundsätzlich nichts verloren. So die Ansicht mehrerer Blogleser in den Kommentaren. Das klingt richtig und genauso logisch, als wie wenn es tagsüber hell und in der Nacht dunkel ist. Nicht aber so bei der Wikimedia Deutschland e.V.. Dort ist es genau umgekehrt. Oder besser gesagt, durchgehend unseriöses Dämmerlicht. Jetzt wurde schon wieder einer von der Wikimedia erwischt. Dieses Mal: Daniel Baur aka "DaB." von der Technischen Universität Darmstadt.

Gäbe es die Wikimedia Deutschland e.V. nicht, gäbe es keine Mitglieder. Gäbe es keine Mitglieder, gäbe es auch nicht das Wikimedia-Mitglied Daniel Baur. Doch so soll es nicht sein. Die Gründe hierfür dürften klar sein: Daniel Baur als "DaB." ist Mitglied bei der Wikimedia Deutschland und zugleich auch als Diensteanbieter Administrator bei der deutschen Wikipedia. Und im Interesse der Wikimedia Deutschland versuchte Baur am 19.02.2006 um 23:18 Uhr eine Straftatsmeldung verschwinden zu lassen - anstelle dass er mit seinen Adminknöpfen die gemeldete Straftat auf der Wikipedia beseitigt und sich für den Hinweis bedankt, um ebenso auch dem Ruf der Technischen Universität Darmstadt gerecht zu werden. Die Rechtsverletzung steht mit dem Stand vom 19.02.2006 seit mehr als 24 Stunden online und die Meldung hierzu wurde unter den Tisch gekehrt.

Vielleicht kurz für die zahlreichen neuen Blogleser. Es gibt Leute, die betreiben Vandalismus auf der Wikipedia, indem sie Straftaten auf der Wikipedia verüben. Zum Beispiel Volksverhetzungen, bei der die Inhalte der Wikipedia mit verbotenen Sprüchen, Texten oder Nazi-Symbolen aufgefüllt werden. Das ist böse und bei der deutschen Wikipedia erfolgt ein solchartiges Auffüllen rechtswidriger Inhalte über den holländischen 145.97.39.155-Rechner, der innerhalb der Europäischen Union (EU) steht. Von daher gilt also das EU-Recht. Das bewies bereits der Blogeintrag "Beschlagnahme der deutschen Wikipedia?" mit den dortigen Beweisfotos. Und dass ein "echtes" Löschen über die Meldestelle "Wikipedia:Vandalensperrung" überhaupt gar nicht stattfindet, zeigt beispielsweise der folgende Fall des Daniel Baur aka "DaB." von der TU Darmstadt:

Am 19. Feb 2006 um 00:58 Uhr wurde bei der deutschen Wikipedia durch eine RoswithaC das persönliche Lebens- und Geheimbereich zu Lasten der Henriette Fiebig verletzt, strafbar nach § 201 StGB. Es droht hierzu in Verbindung mit dem § 74a StGB auch die Beschlagnahme des Computers mit der die Straftat begangen worden ist. Am 19.02.2006 gegen 18:00 Uhr folgte der Blogeintrag hierzu. Nichts geschah über viele Stunden bis 23:30 Uhr. Trotz Kenntnis über diese Straftat weigerten sich zahlreiche Admins der Wikipedia, die Rechtsverletzung der RoswithaC zu beseitigen. Bis einem anonymer Blogleser der Kragen platzte, sie/er selbst zur Wikipedia hinsurfte und diesen Vandalismus in der eigens hierfür eingerichteten Sektion "Wikipedia:Vandalensperrung" meldete.

Spätestens jetzt waren einige der 190 Diensteanbieters als Admin von Gesetzes wegen verpflichtet, die Rechtsverletzung zu beseitigen. Beseitigen? Irrtum. Es ist genau umgekehrt. Das Mitglied der Wikimedia Deutschland e.V. Admin Daniel Baur "DaB." vernichtet diese Anzeige des Bloglesers und lässt gleichzeitig die Rechtsverletzung der RoswithaC stehen. Und weil Blogleser Christian Rohweder immer nach Fakten und Beweise schreit, kann er gerne die bunten Exklusiv-Fotos auch dieses Mal wieder hier haben:

Foto: Daniel Baur DaB von der Wikimedia Deutschland e.V. beseitigt Straftatsmeldung.
(Quelle: 19. Feb 2006 23:18 Uhr CET)
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=
Wikipedia%3AVandalensperrung&diff=13870465&oldid=13870238


Diese technische Maßnahme macht es möglich, dass die Straftatsmeldung auf der Hauptseite der "Wikipedia:Vandalensperrung" erst gar nicht mehr angezeigt wird. Nur mit dieser Internetadresse - wenn man sie beispielsweise wie die Insiders der Wikipedias kennt - lassen sich "gelöschte" Inhalte auf der Wikipedia letztendlich doch wieder abrufen. Oder wenn man weiss, wie man über die Hintertüre der "History" doch wieder zu den "gelöschten" Inhalten gelangt. Für Rechtsverfolger kann dieser Insider-Hinweis sehr aufschlußreich sein: Ein tatsächliches Löschen von Inhalten findet nämlich in der Regel gar nicht statt und sie werden nach wie vor über den holländischen 145.97.39.155-Rechner innerhalb und ausserhalb der EU verbreitet.

Und so geht es die ganze Zeit. Sie werden lediglich zu vertuschen versucht. Sei es bei bösen Volksverhetzungen, sei es bei pornografischem Material, sei es all die üblen Nachreden und Beleidigungen, die zahlreichen Datenschutz- und Persönlichkeitsrechtsverletzungen und wie auch immer. Das deutsche Strafgesetzbuch durch die ganze Bank. Diese 190 Diensteanbieters, die - wie beispielsweise Dirk Ingo Franke, Anneke Wolf, Daniel Baur, Jan Henning, Markus Schweiß - vorwiegend einen deutschen Wohnsitz haben, treiben dieses Vertuschspielchen auch noch vorsätzlich mit und behaupten, das deutsche Recht zähle für sie nicht. Entscheidungen von Richter am Bundesgerichtshof sind nur "Anlaßbezogen entstandener Trollartikel (vgl. Diskussion:Tron (Hacker)) ohne jeglichen wissenschaftlichen Bezug oder auch nur -Anspruch", so der Wikipedia-Admin Diensteanbieter Lung in seiner Stellungnahme.

Es wäre interessant zu erfahren, wieviele rechtswidrige Inhalte hier klammheimlich auf diesem Wege nach wie vor weltweit weiterverbreitet werden. Auch wieviele Geschädigte, Rechtsanwälte, Staatsanwälte und Richter schon auf diesen Bluff des Weiberklatschvereins namens Wikimedia Deutschland e.V. hereingefallen sind. Der holländische 145.97.39.155-Rechner, die sprudelnde Quelle für rechtswidrige Verbreitungen über die ganze Welt. Ein Computer, auf den die Wikimedia mit den 190 Wikipedia-Administratoren als verantwortliche Diensteanbieter Zugriffsrechte, Verwaltungsrechte, Vollstreckungsrechte, Löschrechte und sonstige Rechte besitzt. Ein Rechner, der auf einem Pulverfass sitzt und wo es um sehr viel Geld geht. Eine Zeitbombe, denn es ist ebenso auch nur eine Frage der Zeit, wann die Schwerpunktsstaatsanwaltschaft nach dem Gerichtsverfassungsgesetz gebildet wird und sie die deutsche Wikipedia von sämtlichen Straftaten, Straftätern und den beihilfeleistenden Diensteanbieters säubert.

Die Freunde vom Maulwurf wissen, warum die meisten der 190 Diensteanbieters ihre gesetzlich vorgeschriebenen Impressumsangaben gerade verweigern. Fast 190 daran beteiligte Personen haben etwas zu verheimlichen und meinen, sie könnten sich hinter der Anonymität der Wikipedia verstecken. Wie gut, dass es Memmi den Maulwurf gibt, der mithilft, diesen skandalösen Saustall aufzuräumen. Gleiches gilt für die Strafakte RoswithaC, die Rechtsverletzung steht nach wie vor bei Wikipedia online. Und Jimmy Wales hat in der Tron-Sache dieses Aufforderungsschreiben eines Iaals in den Müll geworfen, ignoriert die einstweilige Verfügung vom Amtsgericht Berlin und Trons Familienname steht mit dem Stand vom 20.02.2006 ebenfalls nach wie vor online. Jimbo & 190 deutschen Elefanten, das bringt viel Ärger im Porzellanladen. Wegen nur 7 Buchstaben.

Sonntag, Februar 19, 2006

RoswithaC: Zickenkrieg mit Beschlagnahmungen

Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unbefugt das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen einem Dritten auf Wikipedia zugänglich macht. Die Geräte, die der Täter oder Teilnehmer für den Straftatsbestand verwendet hat, können eingezogen werden. Die Rede ist von Roswitha C. und ihrem Computer, den sie als einer der grössten Trolle auf der Wikipedia für solche Straftaten benutzt.

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Blogeintrag über die Liebesaffäre zwischen RoswithaC und Wikipedia-Admin Markus Schweiß stehen, worüber die acht Neunlingsschwestern vom Maulwurf bereits vorberichteten. Ein klassisches Thema für eine Klatsch- oder Boulevardzeitung über das schamlose Betrügen von ahnungslosen Ehemännern, wo doch RoswithaC gerade mit einem geizigen Schotten namens Nymala verheiratet ist. Und der wiederrum präsentiert sich auf der Wikipedia ohne Unterhosen.

Foto: RoswithaC schneidet Gespräche mit und veröffentlicht diese später an Dritte. Doch in dem grossen Puzzle rund um all die Straftaten auf der Wikipedia fehlte zu den strafbaren Datenunterdrückungen des Wikipedia-Admins Markus Schweiß noch das StGB-Puzzleteil zur RoswithaC. Denn Gleiches und Gleiches gesellt sich gern, sagt man sich so unter Gangsters. Zwar konnte der RoswithaC die üble Nachrede nachgewiesen werden, da sie dem Juristen Iaal eine strafbare Urheberrechtsverletzung unterstellte und anschliessend für Verdunklungszwecke die Beweismitteln gemeinsam mit dem anderweitigen Beschuldigten Markus Schweiß heimlich vernichtete. Für die Beschlagnahmung der Computers von RoswithaC und Markus Schweiß reichte dies nicht aus, so ein V-Mann.

Die Mühe der Freunde vom Maulwurf, möglichst viele Beweismitteln rund um den Tron-Fall zu archivieren - beispielsweise unter anderem auch wegen der Morddrohungen und Ankündigungen von Sachbeschädigungen zu Lasten Trons Eltern - soll auch für andere Zufallsfunde auf der Wikipedia nicht umsonst gewesen sein. Jetzt wurde RoswithaC auf frischer Tat ertappt und die trollige Katze ist im Sack: Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, strafbar nach § 201 StGB, serviert inklusive § 74a StGB auf das silberne Serviertablett der Staatsanwaltschaft:

Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unbefugt das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen einem  Dritten auf Wikipedia zugänglich macht. Die Geräte, die der Täter oder Teilnehmer für den Straftatsbestand verwendet hat, können eingezogen  werden. Die Rede ist von Roswitha C. und ihrem Computer, den sie als einer der grössten Trolle auf der Wikipedia für solche Straftaten benutzt.
(Quelle: RoswithaC, 19. Feb 2006 00:58 (CET);
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=
Benutzer_Diskussion:Henriette_Fiebig&diff=prev&oldid=13839652


Natürlich wurde RoswithaC darauf angesprochen, doch sie weigert sich diese Straftat zu beseitigen wie es so typisch bei der deutschen Wikipedia ist. Die Rechtsverletzung steht mit dem Stand vom 19.02.2006 gegen 18:00 Uhr nach wie vor online. Auf das Motiv und Rechtfertigung angesprochen, erwiderte RoswithaC, sie kenne den Iaal Rechtsanwalt Christian Alber aus Stuttgart seit 1995 und in diesen 11 Jahren wäre sie durchaus in der Lage, sich ein Urteil zu bilden.

Was für ein böser Iaal ("Ich bin ein Jurist") muss das wohl auch sein, soviele schlimme unwahre Tatsachenbehauptungen die RoswithaC weltweit über die Wikipedia verbreitet. Vor wenigen Wochen fühlten sich RoswithaC und Markus Schweiß noch von Iaal Rechtsanwalt Müller aus Köln verfolgt. "Siehst du, pass also auf, was ich hier fachlich treibe", so der nächste Flirt von RoswithaC mit Iaal PAss Martin Steinmetz, um den nächsten Iaal auf der Wikipedia auszuspionieren. "Lecker, danke" und weder ihr schottischer Ehemann noch Markus Schweiß merkten etwas von ihren zahlreichen Nebenaffären auf der Wikipedia.

Wen wundert es, wenn all die deutschen Rechtsanwaltskammern und Wikimedia Deutschland e.V. soviele juristische Probleme bekommen und andere Iaals mit Hilfe von RoswithaC und Markus Schweiß wettbewerbswidrig benachteiligt werden. Von Verfolgungswahn als Motiv für die zahlreichen Straftaten auf der Wikipedia wird die Staatsanwaltschaft sich jedenfalls nicht beeindrucken lassen, wenn sie die Wikimedia Deutschland e.V. erst einmal zur Herausgabe der IP-Nummern zwingt. Oder wird die Staatsanwaltschaft sich vielleicht von Alexander Klimke aka "Berlin-Jurist", Ex-Staatsanwaltschaft Berlin, Ex-Landesamt für Verfassungsschutz und Ex-Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums beeinflussen lassen? Ein Agent mit bedeutenden Fähigkeiten und entsprechendem Einfluss. Gleich um die Ecke: Eine zwielichte Wikimedia Deutschland e.V. und eine mafiöse deutsche Wikipedia mitten im Zickenkrieg. Es geht eindeutig um zuviel Geld, Ruhm und Macht. Die Freunde vom Maulwurf bleiben am Ball.

Samstag, Februar 18, 2006

Wikimedia: Du bist Weiberklatsch Verein!

Es ist der 18. Februar 2006 und nach 18:00 Uhr. Die Frist für das Schlichtungsverfahren ist abgelaufen. Es galt in der Wikischlacht rund um Tron ein Kriegsbeil zu begraben. Die Bedingungen für den Deal im Sinne als ein Schlichtungsversuch waren im Interesse aller Beteiligten fair. Das Schlichtungsgericht hat entschieden. Die Entscheidung wird hier veröffentlicht.

1. Wiederherstellung Iaal

"Iaal wird (nach seinen Angaben) dich vermutlich erst dann in Ruhe lassen, wenn du ihm den Account wiederherstellst, den ihm dein Gspusi Markus Schweiß völlig zu Unrecht und ohne vorheriger Wahlabstimmung entzogen hat (Adminwillkür, Missbrauch der Adminknöpfe), da er nachweisbar die Wikipedia noch nie angegriffen hat. Eidesstattliche Versicherung liegt bereits vor."




Feststellung: Iaal ist mit dem Stand vom 18.02.2006 gegen 18:01 Uhr nach wie vor zu Unrecht gesperrt. Wikimedia Vorstand und Wikipedia-Admin Henriette Fiebig hat von ihren Adminrechten vorsätzlich nicht Gebrauch gemacht und akzeptiert damit endgültig die auf ihrer Wikipedia stattfindene Adminwillkür, der Missbrauch der Adminknöpfe, u.a..



2. Abwahlantrag gegen Markus Schweiß (Adminwillkür, Missbrauch der Adminknöpfe zum Iaal-Fall)

Ein Abwahlantrag bzw. Wiederwahlantrag gegen Markus Schweiß wegen Adminwillkür, Missbrauch der Adminknöpfe zum Iaal-Fall wurde - mit Stand vom 18.02.2006 um 18:01 Uhr - von Admin Henriette Fiebig nachweisbar nicht eingereicht. Wikimedia Vorstand und Wikipedia-Admin Henriette Fiebig hat von ihren Adminrechten vorsätzlich nicht Gebrauch gemacht und akzeptiert damit endgültig die auf ihrer Wikipedia stattfindene Adminwillkür, der Missbrauch der Adminrechte, u.a. die des Markus Schweiß.



3. Wiederherstellung Wikilanu

"Wikilanu wird (nach ihren Angaben) dich vermutlich erst dann in Ruhe lassen, wenn du ihr den Account wiederherstellst, den ihr dein Gspusi Dirk Ingo Franke aka Southpark völlig zu Unrecht und ohne vorheriger Wahlabstimmung entzogen hat (Adminwillkür, Missbrauch der Adminknöpfe, u.a.), da sie nachweisbar über sich auf der Wikipedia noch nie eine "Exzessive Selbstdarstellung auf Kosten anderer" vorgenommen hat. Eidesstattliche Versicherung liegt bereits vor."


Feststellung: Wikilanu ist nach wie vor zu Unrecht gesperrt. Eine "Exzessive Selbstdarstellung auf Kosten anderer" hat nachweisbar nicht stattgefunden. Wikimedia Vorstandsmitglied und Wikipedia-Admin Henriette Fiebig hat von ihren Adminrechten vorsätzlich nicht Gebrauch gemacht und akzeptiert damit endgültig die auf ihrer Wikipedia stattfindene Adminwillkür, der Missbrauch der Adminrechte, u.a..



4. Abwahlantrag gegen Southpark (Adminwillkür, Missbrauch der Adminknöpfe zu Wikilanu-Fall)

Ein Abwahlantrag bzw. Wiederwahlantrag gegen Dirk Ingo Franke aka Southpark wegen Adminwillkür, Missbrauch der Adminknöpfe zum Wikilanu-Fall wurde - mit Stand vom 18.02.2006 um 18:01 Uhr - von Admin Henriette Fiebig nachweisbar nicht eingereicht. Wikimedia Vorstand und Wikipedia-Admin Henriette Fiebig hat von ihren Adminrechten nicht Gebrauch gemacht und akzeptiert damit endgültig die auf ihrer Wikipedia stattfindene Adminwillkür, der Missbrauch der Adminrechte, u.a. des Dirk Ingo Franke aka Southpark.



Entscheidung

Die Schlichungsverfahrensbeklagte, vertreten durch Henriette Fiebig als "Supertopcheckerbunny", beruft sich auf deutsches Zivil-, Straf- und Verfassungsrecht. Sie stellte hierbei zahlreiche Gegenanträge, die nicht Gegenstand des Verfahrens sind. Die Schlichtungsverfahrensklägerin, vertreten durch die FvMM-Gruppe, beantragte zusätzlich die Entfernung bzw. die Kürzung des Familiennamens von Tron. Auch dieser Antrag ist abzuweisen, da dieser nicht Gegenstand dieses Schlichtungsverfahrens ist. Sie können in einem eigenen Schlichtungsverfahren beantragt werden.

Der in der Sache stattfindene Benutzersperr-Vandalismus und Admin-Vandalismus i.V.m. Adminwillkür, Missbrauch der Adminfunktionen -- durch den Wikipedia-Admin Markus Schweiß, durch den Wikipedia-Admin Dirk Ingo Franke aka Southpark, durch Wikipedia-Admin Henriette Fiebig als "Supertopcheckerbunny" (Verwirkung und Nutzung durch Duldung i.S. als unzulässige Rechtsausübung) und der Wikimedia Deutschland e.V. in der Sache "Hacker vs. Cracker: Wikipedia uneinsichtig" vom 13.02.2006 -- wurde durch die Crackers nicht beseitigt. Es war auf Antrag der FvMM-Gruppe hin auf Art. 5 GG i.V.m. Art. 20 IV GG zu entscheiden. Auf Blatt http://fvmm.blogspot.com/2006/02/metzgerin-fiebig-notschlachtet-hase.html ff. der Akte wird Bezug genommen.

Der Schlichtungsversuch ist gescheitert. Es ist somit in dieser Einzelfallsentscheidung der FvMM-Gruppe gestattet, gemäß Art. 5 GG i.V.m. Art. 20 IV GG, die Schlichungsverfahrensbeklagte Wikimedia Deutschland e.V. in Verbindung mit "Du bist Deutschland! Du bist Mitstörer!" offiziell auch als ein "Du bist Weiberklatsch-Verein!" zu bezeichnen. Diese Entscheidung ist sofort vollstreckbar. Die Blogsitzung ist geschlossen.

Panama City (Panama), den 18. Februar 2006

Prof. Tscharli Widerspruchskino
- Schlichtungsrichter -

Montag, Februar 13, 2006

Metzgerin Fiebig notschlachtet Hase Pedia

Wikipedia, das war ihr weiblicher Hase namens Pedia. Sie fütterte und kraulte Pedia täglich. Dann war sie im Vorstand der Wikimedia Deutschland. Schatz nannte man sie dort einmal. Deswegen wurde Henriette Fiebig Schatzmeisterin. Doch ihre frauenfeindlichen Machoisten löschten den Artikel Schatzmeisterin, um sie zu quälen. So sind halt die Metzger. Jetzt hat sie hingeschmissen und den Hasen Pedia selbst notgeschlachtet.

Es geschah wie immer im Tron-Stall. Die administratorischen Männer fickten dort den Hasen Pedia vorne und hinten. "Wer hat mehr Reverts bei Tron?", so einer der männlichen Admins. "Ich! Und meiner ist länger", lautete das Motto im grössten Schwanzvergleich aller Revertzeiten auf Wikipedia. Dann kam Frank, Ex-Polizist der Wikipolizei, der in seinem Blog auspackte. "Henne, du kannst nicht im Vorstand beim Tierschutzverein sein und zu Hause bist Du Metzgerin", brachte es der Insider auf den Punkt. Doch Fiebig wollte der Aufforderung des Ex-Wikipolizisten nicht folgen, hier zugunsten Tron und Trons Eltern die Beweismittel an das Amtsgericht Berlin zu bringen. Die einstweilige Verfügung wäre nämlich dann endgültig bestehen geblieben und der Familienname hätte ebenfalls aus der deutschen Wikiprangeria entfernt werden müssen.

Dafür hat sie als Doppelagentin die Wikipedia heimlich verraten, nämlich an den Wikipolizisten und Admin Alexander Klimke aka "Berlin-Jurist", Ex- Staatsanwaltschaft Berlin, Ex-Landesamt für Verfassungsschutz und Ex-Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums. Ein Agent mit bedeutenden Fähigkeiten und entsprechendem Einfluss. Doppelagentin Fiebig hat den Agenten Klimke selbst an das Berliner Gericht geschickt und so wurde zufälligerweise die einstweilige Verfügung gegen die Wikimedia Deutschland e.V. vorläufig wieder aufgehoben. Auch, wenn der EuGH in der Sache Frau L. genau umgekehrt entschieden hat und sogar die Beschlagnahme ansteht.

Kein Wunder also, dass der Ex-Wikipolizist Frank bei Henriette Fiebig seinen Frust ablassen musste. "Du brauchst mir keine Bettelmails schicken, ich antworte darauf nicht", so Frank in dem Outingposting gegenüber Fiebig und "Die gewünschten Papiere hast Du dem Gericht nicht gebracht" und sie brauche für diesen Verrat an Tron nie wieder nach München kommen. Aufgeflogen ist die Doppelagentin Henriette Fiebig, denn "Dafür hast Du ganz hinterfotzig den Bauer Alexander Klimke zu dem Typen hingeschoben, der dann nachher die Papiere in Trons Biomüll geworfen hat.", so Frank. Der ganze Krimi rund um Tron und die massenhaften Beweismittelvernichtungen wird immer spannender. Immer dramatischer. Immer mehr heikler.

Um sich abzulenken, ist Fiebig auf Einladung hin in das Kino gegangen. In das Widerspruchskino. Der Film hat sie sehr berührt. Der bayerische Landesdatenschutzbeauftragte spielte dort die Hauptrolle. Als sie aus dem Kino wieder rauskam, verstand sie es zum ersten Mal, wie ihr Hase Pedia von ihrem eigenen Metzgerverein gequält wurde und wie die Admins zum Verschweigen der Fakten die Hasenohren ohne Betäubungsmittel stutzen. Die Konsequenzen hat "Supertopcheckerbunny", wie sie sich selbst so bei Wikipedia nennt und dieses Hasenfoto beilegt, gezogen:

"Das Supertopcheckerbunny hat bis auf weiteres keine Lust mehr. Jetzt ist Schluß. Lasst mich in Ruhe. Alle. Geht fort! Ach so: Ich meine das so. Geht weg. Schert euch fort. Und lasst mich in Ruhe."
(Henriette Fiebig am 13.02.2005, 05:31)


Es mag sein, dass die FvMM-Insidergruppe bei einer der letzten Treffen Hasenbraten verspeist hat. Die Idee hierzu hatte Don Wikidonso und Sepp, nachdem ihnen bei Hunderten von PR-Enten kotzübel wurde. Was war, was wird, was bleibt? "Vielleicht komme ich wieder", so Henriette Fiebig, aber den Zeitpunkt möchte sie selbst bestimmen. Sie könnte Recht damit haben. Denn nachdem der erweiterte Vorstand Mathias Schindler das Verbrechen Parteiverrat gegenüber RA Kurz unterstellte, der Vorstand Arne Klempert nur einen Tag zuvor aus der Wikipedia rausgeflogen ist, der Vorstand Fiebig als Doppelagentin aufgeflogen ist und ihre Pedia-Rechte notgeschlachtet hat, will die Wikimedia Deutschland e.V. in einem Stellenangebot jetzt eine Geschäftsführerin suchen. Gemeint dürfte sein: Sie selbst suchen sich selbst in einem Stellenangebot und stellen sich bei einer Bezahlung nach dem Bundesangestelltentarif (BAT IIa) selbst ein. Es bleibt spannend, denn es gibt hier noch einen darin verwickelten Zenedot-Verlag.

Sonntag, Februar 12, 2006

EILT: Jäger des verlorenen Schatzes Tron stürzt Wikimedia Vorstand

Nicht abmahnen, nicht anzeigen, nichts machen, so lautete die Empfehlung des im Internet am meisten gefürchteten Jägers. Die Rede ist von RL, der wie AMM zu den Internetpionieren zählt. Jetzt hat der 2. Vorsitzende der Wikimedia Deutschland Arne Klempert die Macht über seine roten Admiralknöpfe abgegeben. Fast freiwillig. In hohem Bogen ist er rausgeflogen. Die Ruhe vor dem grössen Sturm auf der Wikipedia scheint jetzt vorbei zu sein. Wer ist das nächste Opfer in der chinesischen Folter der Wikipedia?

Ausführliche Informationen zu "Das war Arne Klempert" und "Das ist RL, der Jäger des verlorenen Schatzes Tron" sowie zwei Specials "Wikischlacht rund um Tron" und "Das ist der Autor der Offenbarung 23" folgen in Kürze in einer Sonderausgabe. Popcorn und Bier gratis. Und das alles nur, weil die sturen Betonköpfe der deutschen Wikipedia Wikiprawda absolut rücksichtlos die Menschenwürde von Tron und Trons Familie missachteten und dies immer noch tun. Meine Damen und Herren! Seien Sie live dabei, wie es kracht und scheppert. Jetzt. Hier. Ganz exklusiv. Nur bei http://fvmm.blogspot.com

Samstag, Februar 11, 2006

Interview: Freiherr von Gravenreuth mit FvMM/IG (FAQ Wikipedia)

Ein Interview über die mafiösen Verstrickungen zwischen der Wikimedia Deutschland, der deutschsprachigen Wikipedia, der amerikanischen Wikimedia Foundation und die im Umkreis weiteren Beteiligten. Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth aus München stellt Fragen. Eine IG und die Freunde vom Maulwurf antworten. Insgesamt 21 Leute waren daran beteiligt.

Update: Die Fragen stellte Rechtsanwalt Freiherr von Gravenreuth bei Wikipedia, eine Enzyklopädie für freies Nichtwissen: Die Wikimedia Deutschland löschte die ersten Antworten zu diesem Interview und tauschten sie mit eigenen Antworten aus. Deswegen haben wir unsere Antworten hier wiedergegeben. Kein Grund zur Beunruhigung, liebes R-Archiv, auch wenn Admin und Wikipolizist Tim "avatar" Bartel euch in Panik versetzen möchte. Ob jedoch Herr Freiherr von Gravenreuth einen Hasenbraten beim Inder verspeist hat, wie wir es getan haben, war nicht Thema des Interviews. Auffliegende PR Enten hatten wir schon. Aber nun zur Sache:

Die von Gravenreuth gestellten Fragen waren:

  • 1) Was für eine Stellung hat der deutsche WIKIPEDIA Verein?

  • 2) Ist er ausschließlich ein Fanclub zu der Inc. in den USA?

  • 3) Ein Fanclub wie zu einem Fußballverein, der auch nicht haftet, wenn der Verein Mist macht oder ist dieser Verein mehr?

  • 4) Hat/nimmt dieser Verein selbst Einfluss auf WIKIPEDIA?

  • 5) Wer darf, warum in diesem Verein in WIKIPEDIA was machen?

  • 6) Nur ein Beispiel hierzu ist die Frage, wer von wem und warum welche Sperrrecht bei WIKIPEDIA bei hat. (Die Beiträge zur NPD und zum Verlag Heinz Heise sind bekanntlich gesperrt.)

  • 7) Vergibt die amerikanische Inc. dieser Sperrechte oder mischt da der deutsche WIKIPEDIA Verein mit?

  • 8) Sobald er mitmacht ist er nicht nur ein Fanclub, sondern haftet ggf. auch - zumindest als Mitstörer!?

  • 9) Gravenreuth: Mit den Zugriffs-, Verwaltungs- und Vollstreckungsrechten wären die Admins möglicherweise Verrichtungsgehilfe der Wikimedia Foundation Inc.. Welche genauen Dienste bieten Admins aus Deutschland an?


Zu dieser FAQ Wikipedia hat es relativ lange Antworten von Mehreren gegeben, die inhaltlich gesehen allesamt identisch waren. Wir tragen somit eine zusammenfassende Antwort vor, die nach erneuter Rückprüfung mit dem FvMM-Team und der IG hier in der endgültigen Version wiedergegeben wird.




1) Gravenreuth: Was für eine Stellung hat der deutsche WIKIPEDIA Verein?

FvMM/IG: Zunächst einmal ist klarzustellen, dass es keinen "Wikipedia Verein" gibt. Bei dem Verein, den Sie meinen, handelt es sich laut der amtsgerichtlichen Eintragung (Nr. 23855 Nz.) Amtsgericht Berlin-Charlottenburg um "Wikimedia Deutschland - Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.". Im umgangssprachlichen Sinne wird der Verein auch kurz "Wikimedia Deutschland e.V." genannt. Wir möchten momentan noch keine Auskunft darüber abgeben, welche Lizenzvereinbarungen oder sonstige Verträge zur Benutzung des geschützten Namen "Wikimedia" bestehen.

Die Wikimedia Deutschland e.V. wird nach § 26 BGB durch den gesamten Vorstand vertreten, das bedeutet: Kurt Jansson, Arne Klempert, Elisabeth Bauer, Henriette Fiebig, Patrick Danowski, Dirk Franke, Nina Gerlach, Martin Haase, Christian Thiele, Jakob Voß. Ausserdem gibt es zur Wikimedia Deutschland e.V. auch einen so genannten "erweiterten Vorstand" namens Mathias Schindler.

Die zugehörige amtsgerichtliche Eintragung stimmt nicht überein, sind teils widersprüchlich und die Angaben beim Impressum sind unvollständig. Trotz mehrerer und wochenlanger Hinweise, u.a. auch beim Lawblog wo der Vorstand regelmässig verkehrt, sind bis heute die Angaben auf der http://www.wikimedia.de/impressum/ nicht vervollständig worden.

Nach offiziellen Angaben tritt der Verein "Wikimedia Deutschland e.V." nach aussen hin "neutral und unabhängig" auf, der sich angeblich für "freies Wissen" engagiert. Bei den Ermittlungen wurde jedoch festgestellt, dass die "Wikimedia Deutschland e.V." in der Tat sehr wohl tief in die Wikipedia-Datenbank zum Wikimedia-System in Holland (EU-Mitglied) verstrickt ist und das "freie Wissen" gerade nicht fördert. So sind beispielsweise zahlreiche Vorstandsmitglieder der "Wikimedia Deutschland e.V." gleichzeitig auch Systemoperatoren der deutschsprachigen Wikipedia. Dies hat zur Folge, dass die eigenen Interessen der "Wikimedia Deutschland e.V." in gezielter Form bei der deutschen Wikipedia eingebracht werden.

Es gibt zahlreiche Rechtsstreitigkeiten gegen die "Wikimedia Deutschland e.V.", die auf der deutschen Wikipedia verschwiegen werden. Nach unseren Informationen handelt es sich um 52 Streitsachen. Fälle werden teilweise in einer "geheimen" Mailingliste besprochen, zu der ein Maulwurf Zugang hat und manchmal seinen Freunden davon berichtet.

Die gezielte Manipulation der deutschen Wikipedia ist spätestens in der Tron-Sache sehr auffällig geworden. Versuchen beispielsweise Dritte, den angeblich neutralen Eintrag zum "Wikimedia"-Artikel zu verbessern, indem sie sämtliche abgeschlossene und unerledigte Streitsachen zum Zwecke eines freien Wissens in den Artikel einbringen wollen, ist die "Wikimedia Deutschland e.V." sofort mit deren Vorstandsmitgliedern da und versucht diese Informationen zu vertuschen. Für die Vertuschung werden die Adminrechte für solche Manipulationszwecke missbraucht. Die "Wikimedia Deutschland e.V." sorgt also dafür, dass sie im Wikimedia-Eintrag möglichst einseitig dargestellt wird. Von einer "Förderung Freien Wissens" - wie der Verein bei seiner amtsgerichtlichen Eintragung angibt - kann von daher nicht mehr die Rede sein. Der Vereinszweck wird auch aus diesen Gründen nicht erfüllt.

Weiter wurde über die Domain Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft eG in Frankfurt festgestellt (Denic), dass ein Herr Arne Klempert sowohl Domaininhaber als auch administrativer Ansprechpartner zu diesem Domainnamen WIKIPEDIA.DE ist. Die bei der Denic angegebene Postanschrift des Arne Klempert mit "Wiener Strasse 7 in 10999 Berlin" ist falsch. Die ladungsfähige Postanschrift des Arne Klempert lautet "Friedrich-Ebert-Straße 1 in 61462 Königstein im Taunus". Da mehrere Rechtsstreitsachen existieren, wird als Motiv vermutet, dass die falschen Angaben bei der Denic dazu führen sollen, möglichst viele Rechtsstreitsachen von Arne Klempert auf die "Wikimedia Deutschland e.V." abzuschieben - während Klempert gleichzeitig in Besitz des Domainnamens bleiben möchte. Arne Klempert ist in der einschlägigen Szene als Domainhändler bekannt.

Wir haben Arne Klempert, Vorstandsmitglied der Wikimedia Deutschland e.V., eine Falle gestellt und sind dabei auf die Spur gekommen, dass zwischen Arne Klempert und der "Boocompany" eine Verbindung besteht. Klempert verbreitet Inhalte sowohl bei der Wikipedia, als auch bei der Wikimedia Deutschland e.V. und zugleich noch bei der Boocompany. Die "Boocompany" wiederrum besteht aus zahlreich mitwirkenden Journalisten, die bei grossen Tageszeitungen und bekannten Onlinemagazinen hauptberuflich tätig sind. Es konnte zudem auch festgestellt werden, dass "mündliche" Aufträge von Verlagen existieren, dass diese speziellen Redakteure auch gleichzeitig bei der Wikipedia und Wikinews mitwirken sollen, um so für mehr Leser und damit auch für mehr "Hits" zu sorgen. Auch die dadurch indirekt produzierte Rankingerhöhungen mit dem Setzen von Hyperlinks auf Verlage spielt eine Rolle bei in dieser Vorgehensweise. Hierfür gibt es das "ok" von Arne Klempert. Insgesamt führt dies zu finanziellen Mehreinnahmen der Verlage und der an der Boocompany beteiligten Redakteure.

Die Boocompany gibt als Domaininhaber einen Herrn "Robert D. Macao, WTC 9th floor Apt. 12/4 in Panama Panama 225-11111 PA" an. Über einen Hilfsmann aus Panama wurde vor Ort in Panama nach diesem Domaininhaber recheriert. Aus dem Bericht geht hervor, dass es keinen "Robert D. Macao, WTC 9th floor Apt. 12/4 in Panama Panama 225-11111 PA" zum Domainnamen der Boocompany gibt. Die Angaben zu den Domainnamen sind von daher ebenfalls unrichtig. Das aufgebaute Netzwerk und Konzept zur Boocompany ist mit dem der Wikimedia Deutschland e.V. fast identisch und in vielen Punkten ausserordentlich auffällig gleich, so dass Zufälle auszuschliessen sind. Es wird auch die Postanschrift der deutschen Boocompany und Supercompany mit einer "Bettina Hoss, Torstrasse 23 in 10119 Berlin" bezweifelt.

Diese von Menschenhand gestaltete Netzwerkverstrickungen führen im Ergebnis dazu, dass zahlreiche Presseberichterstattungen verzerrt und in vielen Punkten unrichtig dargestellt werden. Das bedeutet, dass die manipulierte Wikipedia zusammen mit der Pressemacht die Öffentlichkeit entscheidend beeinflusst. In der Tron-Sache ist dies aufgeflogen. Der Europäische Gerichtshof würde im Hinblick auf geltende EU-Gesetze entscheiden: Lügen haben kurze Beine, auch wenn die manipulierte Presse es anders schreibt.




2) Gravenreuth: Ist er ausschließlich ein Fanclub zu der Inc. in den USA?

FvMM/IG: Auf gar keinen Fall.




3) Gravenreuth: Ein Fanclub wie zu einem Fußballverein, der auch nicht haftet, wenn der Verein Mist macht oder ist dieser Verein mehr?

FvMM/IG: Der derzeitige Stand aus den Ermittlungen ist, dass es sich mit der "Wikimedia Deutschland e.V." vorwiegend nur um eine Tarnung handelt. Dahinter stehen ganz klare finanzielle und kommerzielle Interessen. Beeindruckt hat uns, dass die Wikimedia Foundation Inc in St. Petersburg, Florida (USA) davon Kenntnis hat und diese Machenschaften von Jimmy Wales stillschweigend geduldet werden. Aus einer anderen Recherche geht gleichzeitig hervor, dass der Wikimedia Foundation mehrere Hunderttausende von US-Dollar fehlen. Golem beispielsweise berichtete darüber. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass hier weitere Motive für die Manipulation der deutschen Wikipedia gefunden werden können.

Um Ihre Frage mit dem Beispiel zum Fussballverein zu beantworten: Es gibt auf der Wikipedia 190 Schauspieler, die sich als 190 Franz Beckenbauers ausgeben und behaupten, sie alle sind in Kitzbühel. Bei ihren eigenen Rechtsverletzungen solle man sich dann bitte direkt an den echten Franz Beckenbauer in Kitzbühel wenden. Erhält der echte Franz Beckenbauer dann eine Abmahnung, fragen sich die anderen 190 Schauspieler: "Ja, is heut scho Weihnachten?"




4) Gravenreuth: Hat/nimmt dieser Verein selbst Einfluss auf WIKIPEDIA?

FvMM/IG: Ja, das ist nachweisbar und Teile davon wurden auch in diesem Insiderblog veröffentlicht.




5) Gravenreuth: Wer darf, warum in diesem Verein in WIKIPEDIA was machen?

FvMM/IG: Aus ermittlungstaktischen Gründen können wir hierzu noch keine vollumfängliche Auskunft geben. Wenn Sie die Namen der Vorstandsmitglieder und der Vereinsmitglieder nachrecherieren, kommen Sie früher oder später auch darauf, dass Teile davon auch gleichzeitig Mitglieder beim Chaos Computer Club e.V. in Berlin sind. Beispiele:

Henriette Fiebig ist Vorstandsmitglied bei der Wikimedia Deutschland e.V. und gleichzeitig Mitglied beim CCC e.V. Gleichzeitig ist sie auch Diensteanbieterin der deutschsprachigen Wikipedia.

Mathias Schindler ist Mitglied beim erweiterten Vorstand der Wikimedia Deutschland e.V. und Mitglied beim CCC e.V., gleichzeitig Diensteanbieter der deutschsprachigen Wikipedia.

Und jetzt kommt das schönste Beispiel:

Arne Klempert ist Vorstandsmitglied bei der Wikimedia Deutschland e.V. und als Privatperson Inhaber des Domainnamens WIKIPEDIA.DE. Gleichzeitig ist er Mitglied bei der Boocompany und zugleich auch Diensteanbieter der deutschsprachigen Wikipedia.

Diese Konstellationen gehen Sie bitte einmal alle 190 Diensteanbieters der deutschsprachigen Wikipedia durch, so wie es die Freunde vom Maulwurf bereits getan haben. Und behalten Sie bitte in Ihrem Unterbewusstsein auch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).




6) Gravenreuth: Nur ein Beispiel hierzu ist die Frage, wer von wem und warum welche Sperrrecht bei WIKIPEDIA bei hat. (Die Beiträge zur NPD und zum Verlag Heinz Heise sind bekanntlich gesperrt.)

FvMM/IG: Nach Auskunft der Wikimedia Foundation Inc. in Florida (USA) haben mit dem Stand vom 11.02.2006 insgesamt 190 Personen diese besonderen Zugriffs-, Verwaltungs- und Vollstreckungsrechte zu deutschsprachigen Inhalte der Wikipedia. Hierfür gibt es die Outing-Liste, die Sie auf der http://wikipolizei.blogspot.com/ finden.

Diese 190 Personen sind selbstständige Systemoperatoren und haben diese besonderen Rechte von der Wikimedia Foundation Inc erhalten. Die Mehrheit der Juristen ist in der Auffassung, dass bei diesen 190 Systemoperatoren - gerade weil sie selbstständig, alleine und selbstentscheidend von ihren Zugriffs-, Verwaltungs- und Vollstreckungsrechten Gebrauch machen - jeder Einzelne für sich ein eigener Diensteanbieter ist. Jedoch verweigern sich die meisten die gesetzlichen Vorgaben zum § 6 TDG und § 10 MdStV zu befolgen und erfüllen somit nicht die Impressumspflichten auf ihren einzelnen Benutzerseiten. Mit dieser Identitätsverschleierung wird ein rechtsfreier Raum für illegale Aktionen auf der Wikipedia simuliert. Der rechtswidrige Umgang im Fall Tron zeigte nur die Spitze des Eisbergs beispielsweise rund um das europäische Datenschutzrecht.

Dass der Artikel zum Heise-Verlag gesperrt ist, dürfte womöglicherweise einen recht einfachen Grund haben: Der Journalist, der beim Heise-Verlag beschäftigt ist, ist gleichzeitig Administrator bei der deutschsprachigen Wikipedia. Ziel ist die möglichst positive Darstellung dieses Unternehmens und die entsprechenden eigenen Einträge und die der "Konkurrenten" zu überwachen. Dazu erhalten sie Unterstützung aus der Szene der "Stop1984"-Überwachungsgruppe. In einer der Heise-Forumsnachrichten wurde dieses Thema schon angesprochen. Teils wurde diese Kritik aus dem Heise-Forum gelöscht. Andere Teile wiederrum stehen nach wie vor online.

Vom Prinzip her, unabhängig vom Heise-Fall, ist die Tendenz klar so definierbar: "Wettbewerbsverzerrung per Wikipedia", wo gerade die neue CD/DVD über den Zenedot-Verlag auf den Mark kommen soll ("WP 1.0: Wikipedia in 100 Bänden, Zenodot will die deutsche Wikipedia auf 80.000 Seiten drucken" wobei gleichzeitig nach einer Studie mehr als 1 Millionen Rechtschreibfehler existieren). Diese Argumente der kommerziellen Hintergrundsabsichten lassen sich zur Zeit nicht von der Hand weisen. Bei einem kleinen Büchlein oder Groschenroman über die Wikipedia mit 50 Seiten hätte man noch ein Auge zudrücken können. Hier geht es aber um 80.000 Seiten in 100 Bänden pro Leser. Millionen von Euros, falls das überhaupt reichen sollte. Addiert man auch noch die Zusatzeinnamen anderer Unternehmen und Verlage hinzu, dürften die Gesamtumsätze in den Bereich der Milliarden von Euros gehen.




7) Gravenreuth: Vergibt die amerikanische Inc. dieser Sperrechte oder mischt da der deutsche WIKIPEDIA Verein mit?

FvMM/IG: Sowohl als auch. Die amerikanische Wikimedia Foundation Inc. vergibt diese Zugriffs-, Verwaltungs- und Vollstreckungsrechte an diese 190 deutschsprachigen Diensteanbieter für die deutschsprachige Wikipedia. Nicht alle von diesen 190 Personen, aber viele davon sind gleichzeitig Vorstandsmitglieder und ordentliche Mitglieder bei der "Wikimedia Deutschland e.V." Die Wahl der Administratoren organisieren sich die einschlägig hierfür bekannte Personen selbst. Sie stellen sich gegenseitig ihre eigenen Kandidaten auf, stimmen (natürlich) der Wahl zum Adminstatus zu und schon ist die Wahl gelaufen. Anschliessend wird das Wahlergebnis über "einen" (gemeint ist: den eigenen) Admin an die Wikimedia Foundation Inc gemeldet. Über so genannte deutsche Bürokraten mit deutschem Wohnsitz und Stewards werden dann die technischen Datenbankveränderungen zum Benutzernamen geändert und schon sind die besonderen Zugriffs-, Verwaltungs- und Vollstreckungsrechte aktiv.

Wir haben allerdings auch festgestellt, dass in mindestens 8 Fällen Adminrechte "vergeben" worden sind, ohne dass jemals eine ordnungsgemässe Adminwahl stattgefunden hat. Sie funktionieren über admininterne Verschiebungen von so genannten "leeren" Admin-Accounts. Aufgeflogen ist das Ganze, als mitten bei einer Verschiebung ein allgemeiner Software-Fehler der Wikipedia aufgetreten ist und es so zu "seltsamen" Überschneidungen beim Datenbankabgleich kam. Darüber möchten wir noch in einem eigenen Blogeintrag berichten und dies mit Fotos anschaulich demonstrieren, wie Crackers die Datenbank der Wikipedia missbrauchen.

Ein anderer Missbrauch von Adminrechten sind die sogenannten Sockenpuppen-Accounts, also der Besitz und die Zuordnung von mehreren Admin-Accounts zu nur einer einzigen Person. Die offizielle Zahl, es gäbe mit den 190 Diensteanbieters ebenso 190 verschiedene Personen, ist nicht mehr glaubwürdig. Es sind einerseits wesentlich weniger Personen, da einige davon mehrere Admin-Accounts besitzen. Aber andererseits ist auch die Dunkelziffer illegaler Admin-Accounts für zusätlich integrierte Unbefugte einzuschliessen. Für die Regelungen zum TDG und MdStV dürfte dies keinen Einfluss haben. Sie sind so oder so impressumspflichtig als Diensteanbieter. Früher oder später müssen die Karten auf den Tisch.




8) Gravenreuth: Sobald er mitmacht ist er nicht nur ein Fanclub, sondern haftet ggf. auch - zumindest als Mitstörer.

FvMM/IG: Nach einer rechtswissenschaftlichen Untersuchung wäre es mit einer solchartigen Pauschalisierung nicht so einfach damit abgetan. Zweifel zur Mitstörung als solche bestehen im Grossen und Ganzen nicht. Hierzu sind die höchstrichterlichen Rechtsprechungen in Deutschland sehr eindeutig. Probleme könnte es jedoch bei der Verfolgung der richtigen Mitstörer und bei der ordnungsgemässen Beweispflichtigkeit geben, die dem Rechtsverfolger regelmässig auferlegt werden. In einer "internen" Mailingliste der Wikipedia werden hierzu insbesondere von Alexander Klimke - der über Stammtischbesuche zum Admin ernannt wurde - und Mathias Schindler - der zum erweiterten Vorstand der Wikimedia gehört - Anleitungen in etwa der folgenden Art und Weise vorgetragen:

"Schweigen wie ein Grab und bei Vorwürfen möge die Gegenseite das beweisen, wo sie als Nichtadmin keinen Zugriff auf das entscheidene Beweismaterial hat. Im schlechtesten Falle genügt es auch, einfach nur den Benutzernamen zu bestreiten."

Jeder Rechtsverfolger wird zunächst einmal als Nichtadmin in der Tat vor einem juristischen Problem stehen. Es fehlen die IP-Nummern. Es fehlen die Daten zu den Emailadressen. Es kann somit nicht einwandfrei eine Täterschaft bewiesen werden und die Logfiles befinden sich in den USA.

Wir möchten Ihnen das anhand zweier Beispiele aus der Praxis zeigen:

a) http://de.wikipedia.org/wiki/Günter_Freiherr_von_Gravenreuth

"Er schreibt auch bis heute des öfteren Artikel in Foren, insbesondere im Heise-Forum. Sein dortiges Benutzerkonto wurde am 22. Dezember 2004 gesperrt. Da sich der Anwalt nicht an diese Sperre gehalten hat, hatte der Heise Verlag zwischenzeitlich eine Unterlassungsklage vor dem Landgericht München angestrengt. Im Rahmen dieses Verfahrens hat Freiherr von Gravenreuth gegenüber dem Heise Verlag die Kündigung des Vertrages anerkannt und eine Unterlassungserklärung zu Protokoll gegeben."


Geht man davon aus, dass bei der abgegebenen Unterlassungserklärung eine Vertragsstrafe festgelegt wurde, wäre bei solchen Inhalten diese Vertragsstrafe sofort fällig. Die falsche Tatsachenbehauptung insbesondere die Betonung "bis heute" (11.02.2006) lautet im Ergebniskontext: "Er schreibt auch bis heute den 11.02.2006 des öfteren Artikel [..] im Heise-Forum.", obwohl das Unterlassungsklageverfahren längstens abgeschlossen ist. Man kann beim Heise-Forum nicht gesperrt sein und gleichzeitig doch wieder "bis heute noch" Artikel im Heise-Forum schreiben. Entweder es ist Tag oder Nacht. Diverse Einzelheiten brauchen hier nicht gross erläutert werden. Worum es geht, ist die Mitstörerhaftung und die zu klärende Frage, wer hierfür haftet.

Nur mit sehr viel Mühe und Geduld lassen sich die hinterlassenen Spuren der verantwortlichen Mitstörer über die History rückverfolgen. Zum Beispiel: Wer hat diesen Eintrag "Er schreibt auch bis heute des öfteren" verfasst? Wer hat diese Formulierung verbessert und auf den aktuellen (und richtigen) Stand gebracht? Wer hat diese Änderungen rückgängig und somit sich die rechtswidrigen Inhalte zu eigen gemacht? Für einen Aussenstehenden sehr viel Arbeit. Für einen Insider spielend leicht feststellbar. Für einen Admin allerdings auch spielend leicht vernichtbar.

b) http://de.wikipedia.org/wiki/Tron_(Hacker) und http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Tron_(Hacker)

FvMM/IG: Bei diesem Fall geht es um das postmortale Persönlichkeitsrecht zugunsten von Tron und die dazugehörige Menschenwürde. Da Tron einen in Deutschland einmaligen Familiennamen besitzt, ist er gleichzeitig mit sämtlichen Familienangehörigen sehr leicht identifizierbar. Trons Absicht mit seinem Pseudonym Tron kommt nicht von ungefähr, denn er wollte auch seine Familie schützen. Dieser Sonderfall greift also auch in die Persönlichkeits- und Selbstbestimmungsrechte der Familienangehörigen ein. Hierzu gibt es Rechtsprechung vom EuGH, die ebenfalls hier in diesem Blog mit der Strafakte Frau L. besprochen wurde.

Auch hier in der Tron-Sache kann nachrecheriert werden, wer hierfür für was verantwortlich ist und wann dies geschehen ist. Die Gunst der Stunde nutzte einer der 190 Diensteanbieter als Admin, nämlich Alexander Klimke, missbrauchte die Zugriffs- und Löschrechte, und vernichtete heimlich wichtiges Beweismaterial in der History. Seit dem 2. Februar ist offziell nichts mehr bekannt, wer in all den letzten Wochen und Monaten als Mitstörer haftbar gemacht werden kann. Offiziell. Die Betonung ist offiziell, denn inoffiziell waren die Freunde vom Maulwurf schneller und haben wichtiges Beweismaterial zur Mitstörerhaftung archiviert. Andererseits: Mit dem Missbrauch hat sich Alexander Klimke die Inhalte zu eigen gemacht und könnte hierfür haftbar gemacht werden.




9) Gravenreuth: Mit den Zugriffs-, Verwaltungs- und Vollstreckungsrechten wären die Admins möglicherweise Verrichtungsgehilfe der Wikimedia Foundation Inc.. Welche genauen Dienste bieten Admins aus Deutschland an?

FvMM/IG: Zum Beispiel die Dienstleistungen zur Verwaltung und Pflege der von Dritten eingebrachten Inhalte im Sinne als eine selbstständige Servicedienstleistung (TDG). Die Wikimedia Foundation hat damit überhaupt gar nichts zu tun. Die Servicedienstleistung tut jeder einzelne der 190 Admins selbstständig für sich. Die Wikimedia Foundation hat insoweit nur damit etwas zu tun, weil sie als Domaininhaber für die Abrufbarkeit dieser Inhalte über Holland (EU-Mitglied) sorgt und ebenso auch dort die Technik zur Verfügung stellt, siehe auch Fotos hier. Daraus folgt für die wikipedia.org der Wikimedia Foundation der § 9 TDG:

§ 9 TDG "Durchleitung von Informationen"
(1) Diensteanbieter sind für fremde Informationen, die sie in einem Kommunikationsnetz übermitteln oder zu denen sie den Zugang zur Nutzung vermitteln, nicht verantwortlich, sofern sie
1. die Übermittlung nicht veranlasst,
2. den Adressaten der übermittelten Informationen nicht ausgewählt und
3. die übermittelten Informationen nicht ausgewählt oder verändert haben.
Dieser Satz 1 findet keine Anwendung, wenn der Diensteanbieter absichtlich mit einem der Nutzer seines Dienstes zusammenarbeitet, um rechtswidrige Handlungen zu begehen."


Wenn Sie heute von sich aus freiwillig in der Fussgängerzone in München zusammenkehren gehen, dabei eine Scheibe einschlagen oder anderen Mist bauen, dann ist auch nicht die Stadt München verantwortlich und muss den Schaden bezahlen, nur weil die Fussgängerzone durch München verläuft. Sie sind der Strassenkehrer. Es ist Ihre Servicedienstleistung. Für den selbstverzapften Mist müssen Sie selbst geradestehen. Sollte aber die Stadt München Kenntnis darüber haben, was Sie in deren Bezirk tun, kann sie einschreiten und Ihnen das untersagen oder das trotz Kenntnis dulden. Eine ganz andere Fallkonstellation wäre, wenn Sie über einen Arbeitsvertrag als Strassenkehrer bei der Stadt München beschäftigt sind.

Zwischen der Wikimedia Foundation Inc. und den 190 Diensteanbieters besteht jedenfalls kein arbeitsvertragliches Verhältnis.




Tipp: Beobachten Sie einfach weiterhin dieses Insiderblog. Es gibt auch noch Stoff zum Buch "Offenbarung 23" eines anonymen Autors, der die Familie von Tron aufs Übelste fertigmacht. Wir wissen zwischenzeitlich, wer es ist...